Orientierungslauf in Deutschland




     



 

Philipp Müller






  Vereine:Post SV Dresden (OL in Deutschland), Rajamäen Rykmentti (OL in Skandinavien)
TSV Krofdorf-Gleiberg / LG Wettenberg (Leichtathletik)
 Wohnort:Dresden
 Email:phi.myposteode
 Mobiltelefon: +49176-64899585
 Beruf:Arzt
 Jahrgang:1988
 Heimtrainer:Andreas Lückmann
 Trainingspartner:hauptsächlich Dresdner OLer
 Sponsoren:Meine Familie
BMR GmbH Wand- und Bodenbeschichtungen
Schütt Handelsgesellschaft mbH
 Erfolge:Elite:
7. Platz Startstrecke Tiomila 2014
27. Platz Europameisterschaften Mitteldistanz 2018
31. Platz Studenten-Weltmeisterschaften Langstrecke 2016
41. Platz Studenten-Weltmeisterschaften Langstrecke 2010
Teilnahme Welt- und Europameisterschaften 2016
Gold Deutsche Meisterschaften Mitteldistanz 2016, 2017
Gold Deutsche Meisterschaften Staffel 2013, 2016, 2017
Silber Deutsche Meisterschaften Staffel 2009, 2011, 2015
Bronze Deutsche Meisterschaften Langstrecke 2010, 2014, 2015
Bronze Deutsche Meisterschaften Mitteldistanz 2009
Gold Deutsche Hochschulmeisterschaften 2015, 2016
Silber Deutsche Hochschulmeisterschaften 2009, 2012
Sieger Deutsche Bestenkämpfe Ultralangdistanz 2009, 2016
Sieger Deutsche Parktour 2010, 2013
9x Deutschland-Cup-Sieger 2003-2015
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Jugend/Junioren:
8x Deutscher Meister 2002-2008
3x Bundesranglisten-Sieger
Jugend-Europameisterschaften: 3. Staffel (2005), 10. Klassik (2005), 11. Sprint (2004)
Junioren-Weltmeisterschaften: 13. Staffel (2005), 44. Langstrecke (2005), 53. Mitteldistanz (2007)
Junioren-Europacup: 7. Klassik (2005? 2006?)
 Rückblick: Nachdem 2016 die wohl beste Saison meiner OL-Karriere war, die zweite Jahreshälfte aber durch Verletzungen, Staatsexamen etc. nicht gut lief, wollte ich 2017 nochmal gut durchziehen. Dieser Plan ging gründlich daneben. Im Winter musste ich monatelang das Laufen durch Alternativtraining ersetzen, weil Knieschmerzen mich dazu gezwungen haben. Ich war fleißig und brachte mich trotzdem pünktlich zur WM-Quali gut in Form, aber kurz vorher riss ich mir bei den Deutschen Meisterschaften Mitteldistanz nach der Hälfte der Strecke das Außenband im Sprunggelenk. Wirklich erstaunlich, dass ich damit im starken Feld noch gewinnen konnte; darauf bin ich doch ein wenig stolz. Nach dem Zieleinlauf und dem Abfall des Adrenalinspiegels konnte ich jedenfalls nicht mehr laufen und das blieb einige Wochen so. Als es wieder ging, folgte ein schwerer Sturz aufs Knie beim Lauftraining, der mich wieder ein paar Wochen außer Gefecht setzte. Dass ich trotzdem so leicht nicht aufgebe, konnte ich beim Weltcupfinale in der Schweiz beweisen, wo ich nach langsamem Aufbau die beste deutsche Platzierung über die Mitteldistanz erlaufen konnte.
 Ausblick: Seit August 2017 arbeite ich als Arzt im Krankenhaus. Die Zeit für Training und besonders für Regeneration ist damit weniger geworden, aber ich habe weiterhin Spaß am Leistungssport und noch einige Ziele. Die verpasste WM-Teilnahme vom letzten Jahr nachzuholen muss als Bundeskader natürlich eines davon sein. Da ich mittlerweile auf einige Erfahrung zurückgreifen kann, traue ich mir das (mit etwas weniger Pech als im letzten Jahr) trotz veränderter Rahmenbedingungen durchaus zu.
 


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