Orientierungslauf in Deutschland




     



 

Erik Döhler






  Verein:TUS Rüppurr
 Wohnort:Karlsruhe
 Email:erik.doehlergmxde
 Jahrgang:1998
 Heimtrainer:Andreas Lückmann, Günther Scheefer (Leichtathletik)
 Trainingspartner:Laufgruppe der LG Region Karlsruhe
 Erfolge:6 x BRL-Sieg (2009-2013, 2015)
6 x Deutscher Meister (2011-2015)
4 x Vizemeister (2014-2016)
1 x Deutscher Hochschulmeister (2017)
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37. JWOC Sprint 2016 (M20)
14. JWOC Staffel 2016 (M20)
10. JEC Lang 2016 (M18)
5. JEC Staffel 2016 (M20)
4. JEC Sprint 2015 (M18)
12. JEC Staffel 2015 (M20)
20. JEC Long 2014 (M18)
9. EYOC 2014 (M16)
8. EYOC 2013 (M16)
 Rückblick: Das Jahr 2017 war leider bis auf eine einzige Ausnahme, der DHM, eine sehr schlechtes Jahr für mich.
Es begann schon mit einer Achillessehnenentzündung im Januar, durch die ich nur sehr wenige Laufeinheiten im Winter absolvieren konnte. Als diese Verletzung ausgeheilt war, dauerte es nicht lange, bis Ende März, Anfang April die nächste Verletzung kam. So schaffte ich es nicht bis zu den Deutschen Meisterschaften im Sprint und der Mitteldistanz fit zu sein und die Erfolge zu sammeln, wie ich sie mir vorgenommen hatte. Wie bereits erwähnt, bildete die DHM eine erfreuliche Ausnahme, bei der ich meinen ersten Meistertitel als Student holen konnte.
Trotz der Verletzungen konnte ich mich für die JWOC in Finnland qualifizieren und meine Form bis Ende Juni konstant steigern, sodass ich mir sicher war, bei der JWOC meine Leistung abrufen zu können. Zwei Wochen vor der JWOC wurde ich allerdings krank und das Problem konnte bis zur JWOC nicht diagnostiziert werden, weshalb ich in der Hoffnung, dass alles wieder in Ordnung sei, nach Finnland geflogen und den ersten Wettkampf bei der JWOC gelaufen bin. Leider ging es mir gesundheitlich so schlecht, dass dieser erste Wettkampf sehr schlecht ausfiel und ich keinen weiteren Wettkampf bei den Junioren Weltmeisterschaften mehr bestreiten konnte.
Nach vielen Untersuchungen und Arztbesuchen fand man Mitte August heraus, dass Toxoplasmose der Grund für meine körperliche Erschöpfung sei und ich deshalb keinen einzigen Wettkampf in der Saison 2017 mehr laufen dürfe. Unglücklicherweise wurde ich mit Antibiotika und anderen heftigen Medikamenten behandelt, weshalb sich mein Gesundheitszustand weiter verschlechterte und es bis Ende Oktober dauerte, bis ich mich von der Krankheit erholt hatte. Mein Trainingseinstieg wurde allerdings noch durch zwei Erkältungen im November und Anfang Dezember (mein Immunsystem war immer noch geschwächt) weiter nach hinten verschoben. So konnte ich erst Mitte Dezember nach einer sechs monatigen Sportpause wieder Sport treiben und mit dem Training beginnen.
 Ausblick: Durch die schlimme Krankheit 2017 wurden meine Ziele für 2018 stark verändert. Nun heißt es nicht mehr ausschließlich mein bestes Resultat bei einer JWOC zu erreichen und Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften zu holen, sondern viel mehr wieder zurück in den Spitzensport zu kommen und den Anschluss an die anderen im C-Kader zu finden.
Es wird lange brauchen, den Rückstand wieder aufzuholen, und es wird nicht einfach werden, dabei keine weiteren Rückschläge durch Verletzungen zu bekommen, aber ich bin zuversichtlich, dass ich stärker zurückkommen werde und auch bald die Erfolge wiederkommen.
 


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