Orientierungslauf in Deutschland


Karin Schmalfeld wird 13. auf der Langdistanz

Ihre gute Form bestätigt hat Karin Schmalfeld zum Abschluss der Weltmeisterschaften in Ungarn. Nach dem zwölften Platz im Sprint folgte am Sonntag in der Nähe der slowakischen Grenze Rang 13 auf der Langstrecke. Das Gelände wies deutliche Unterscheide zu dem der Qualifikationsläufe auf und war vor allem geprägt durch Dolinen und sehr viele Steine.

Karin Schmalfeld in der Weltspitze dabei
Karin Schmalfeld in der Weltspitze dabei

Karin konnte wieder einen super Lauf hinlegen und zwischenzeitlich immer wieder in die Top Ten vorstoßen. " Ich hatte nur ein paar kleine Unsicherheiten, aber keine nennenswerten großen Fehler zu verzeichnen", sagte sie nach dem Lauf. Der Geländetyp stellt sehr hohe Anforderungen an die Orientierungs-Fähigkeiten, da man immer wieder die Richtung kontrollieren muss, um nicht in die falsche Senke zu laufen. Sowohl die Damen- als auch die Herren-Bahn waren physisch sehr fordernd, und der Bahnleger schien gleich zum zweiten Posten den Läufern alles Können bei der Routenwahl abverlangen zu wollen. " Besonders die Schlussrunde hatte es in sich mit den vielen Steinen und einigen Grünposten", meinte Karin, die sich zufrieden mit ihrem Lauf zeigte. Es gewann souverän die Schweizerin Simone Niggli-Luder. Auf dem zweiten und dritten Rang kamen Marianne Andersen aus Norwegen und Minna Kauppi aus Finnland.

Bei den Herren ging die Goldmedaille an den Schweizer Daniel Hubmann. Silber gewann Thiery Gueorgiou, Bronze ging an den Italiener Mikhael Mamleev. Das deutsche Team konnte dieses Mal leider keinen Herren in dieser Disziplin an den Start bringen, obwohl in den vergangenen Jahren immer ein deutscher Herr sicher im Finale stand.

Zum Abschluss freute sich das deutsche Team auf das Bankett und auf die Heimreise.

Text: Christian Teich, Eike Bruns
Foto: WorldOfO.com


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Autor: Tim Schröder
Eingestellt am 24.08.2009

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