Orientierungslauf in Deutschland


Junioren-WM: Deutsche enttäuschen auf Langdistanz

Gewitter, Nebel, reißende Bäche, eisige Temperaturen, aber auch Sonne und ein wunderschönes Gelände - eine denkwürdige Langdistanz fand heute am Passo Rolle in den Dolomiten statt. Riesige Zeitabstände prägen die Ergebnisliste. Und die Juniorenweltmeister kommen - wie so oft - aus Skandinavien. Ida Bobach aus Dänemark und Gustav Bergman aus Schweden wurden mit der Goldmedaille geehrt.

Für die deutschen Starter war es mehrheitlich ein schwarzer Tag. Zwar konnten sich drei der Herren in den Top 60 und damit noch im vorderen Drittel plazieren, aber die Erwartungen waren höher gesteckt. Lediglich mit dem 43. Rang von Paul Lützkendorf und Platz 53 von Newcomer Christoph Prunsche waren die Trainer zufrieden. Sowohl bei Christoph Brandt als auch bei Bjarne Friedrichs sorgten zu viele technische Fehler für große Rückstände. Hinzu kamen läuferische Defizite im Vergleich zur Spitze. Von den drei Damen fand keine richtig in ihr Rennen. Alle haderten mit dem Gelände und der Feinorientierung.

Nach dem morgigen Ruhetag wartet die Qualifikation für das Mitteldistanz-Finale auf die Aktiven. Wie viele Deutsche werden den Sprung ins Finale schaffen?


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Website der Junioren-WM

Autor: Nationalteam
Eingestellt am 07.07.2009

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