Orientierungslauf in Deutschland


Deutschland unterliegt Ungarn bei WMOC-Bewerbung

Die Senioren-Weltmeisterschaften im Orientierungslauf werden 2011 nicht in Deutschland ausgetragen. Im Rennen um die Vergabe der lukrativen Titelkämpfe behielt Ungarn die Oberhand. Die IOF vergab die Meisterschaften am Freitag am Rande ihres Kongresses in Prostejov/Tschechien die Wettkämpfe an die Magyaren. Deutschland hatte sich mit dem Harz als Austragungs-Region um die World Masters Orienteering Championships (WMOC) beworben.


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Mit Bad Harzburg als Zentralort war die Bewerbung aussichtsreich gestartet. Das Konzept, das das Organisationskomitee erstellt hatte, war ganz auf die Zielgruppe im Hinblick auf das Zusammenspiel von Sport und Tourismus ausgelegt. Mit dem Harz als ausgewiesene Tourismusregion hatte Deutschland damit die Hürde für die drei weiteren Mitbewerber Schweden, Lettland und Ungarn hoch gelegt.

Gerade Schweden, das sich erstmals um die WMOC bewarb, galt als Favorit im Bewerbungsverfahren. Ungarn wurde dagegen eher geringe Chancen eingeräumt. Nachdem alle Bewerber hochwertige Präsentationen vor der IOF abgeliefert hatten, entschied letztlich die Geländeauswahl. Die Ungarn hatten mit flachen Karstgeländen scheinbar den Geschmack der Foot-O-Commission getroffen, die eine entsprechende Beschlussempfehlung an das IOF-Council gab und der das Council auch folgte.

Die WMOC erzielen jährlich Teilnehmerzahlen von bis zu mehr als 4000 Startern. Die sich über zehn Tage ziehenden Titelkämpfe wären die bislang größte Orientierungslauf-Veranstaltung ihrer Art gewesen, die in Deutschland ausgetragen worden wäre.

Das von der Hochschule Harz produzierte Werbevideo:


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Bewerbungshomepage

Autor: Eike Bruns
Eingestellt am 18.07.2008

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