Orientierungslauf in Deutschland


Drei Weltranglistenläufe dieses Jahr in Deutschland

Langdistanz, Mitteldistanz und Langdistanz mit Massenstart – so lassen sich die diesjährigen deutschen Weltranglistenläufe am kürzesten beschreiben. Mit diesen drei Veranstaltungen wird 2008 in Deutschland die maximal mögliche Anzahl an Weltranglistenläufen angeboten.

Den Auftakt bildet der 32. Internationale Ostsee-OL am 24. und 25. Mai in Usedom. Schon der Name des Wettkampfes steht seit Jahrzehnten für vollen OL-Genuß, anspruchsvolle Bahnen in einer traumhaften Landschaft und starke internationale Beteiligung. Der Weltranglistenlauf über die Langdistanz wird am Samstag bei Bansin ausgetragen. Auf das Gelände der Insel Usedom einstimmen kann man sich am Freitag beim Training in der Nähe des Seebades Heringsdort. Den Abschluss des Wochenendes bildet ein OL über die Mitteldistanz am Sonntag.


Im Gelände um den Stausee und Freizeitpark Hohenfelden in Thürigen finden am 7. und 8. Juni die deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz und ein Bundesranglistenlauf statt. Weltranglistenpunkte gibt es hier in der Elite am Samstag zur Meisterschaft zur holen. Charakterisiert wird das das Gelände als typisch für Mitteldeutschland mit kleinen Seitentälern, einem Steilhang und überwiegendem Nadelwald. Die Belaufbarkeit wechselt nach Aussagen des Veranstalters zwischen „herrlich belaufbar bis kaum durchkämpfbar“.


Der letzte Weltranglistenlauf des Jahres in Deutschland wird im Rahmen des deutschen Staffelmeisterschafts- und Bundesranglistenwochenende vom 12.-14. September bei Flöha ausgetragen. Auch hier bekommen die Läufer im Mittelgebirgswald unweit von Chemnitz ein Komplettprogramm geboten. Freitag findet zunächst ein Sprint als Lauf zur deutschen Parktour statt. Am Samstag folgt die deutsche Staffelmeisterschaft. Sonntags gehen die Elite-Läufer im Massenstart auf die Jagd nach Weltranglistenpunkten.


Den drei Wettkämpfenwochenenden gemein ist, dass diese im Vorfeld alle mit einem gut durchdachten Konzept aufwarten konnten und dadurch jeweils ein Bundesranglistenlauf auch als Weltranglistenlauf für die Elite eingestuft wurde. Betreut werden die Wettkämpfe jeweils von einem speziell ausgebildeten IOF-Advisor. Höchste Qualität in allen Bereichen, vor allem in Bezug auf Karten und Bahnen, darf man so erwarten.

Daniel Härtelt


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Autor:
Eingestellt am 13.05.2008

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