Orientierungslauf in Deutschland


Internationale Vorschriften für Sprint-Orientierungslaufkarten (ISSOM) übersetzt

Die ISSOM sind nun auch auf Deutsch verfügbar. Die geplante 1. Deutsche Meisterschaft am 17. Mai nahmen die Hannoveraner zum Anlaß, das Regelwerk zu übersetzen und in eine graphisch druckfähige Form zu bringen. In Absprache mit Andreas Dresen (TK Karte) hält sich die deutsche Fassung sehr eng am englischen Original, so daß sie auch für internationale Läufe eingesetzt werden kann.

Da Sprint-OL nicht nur im Wald, sondern auch in bebauten Gebieten stattfinden kann, wurde mit der ISSOM die Kartendarstellung entsprechend angepaßt. Insbesondere sind die Signaturen für vom Menschen geschaffene Objekte deutlich erweitert worden. Außerdem müssen in Siedlungsgebieten oft striktere Verbote beachtet werden.

Die wichtigsten Sprint-Vorschriften sind:
Maßstab 1:4000 oder 1:5000
Schwarze durchgezogene Linien sind keine Wege, sondern dienen der Darstellung von passierbaren (schmale Linien) und unpassierbaren (breite Linien) Grenzen oder Hindernissen
Hellbraun in verschiedenen Schattierungen werden befestigte Flächen dargestellt, u.a. auch die meisten Wege
Grau sind Bauten oder Überdachungen, die passiert werden dürfen
Gelbgrüne Flächen sind permanente Sperrgebiete aller Art (etwa Privatgrundstücke, Eisenbahngelände), violett werden nur noch temporäre Sperrflächen eingedruckt
Schwarz-grün gerastert wird Vegetation gezeichnet, die nicht betreten werden darf
Es ist im Wettkampf verboten und führt zur Disqualifikation, als unpassierbar gezeichnete Objekte und Grenzen zu überqueren, selbst wenn es physisch möglich wäre

Die komplette Broschüre ist herunterzuladen unter unten angegebenem Link.


Günter Gohde, Turn-Klubb zu Hannover


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Seite des TK Hannover

Autor:
Eingestellt am 12.04.2008

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