Orientierungslauf in Deutschland


Warten, dass der Regen aufhört

Am Samstag ist es soweit: Pünktlich um 9 Uhr wird der Thüringer 24-Stunden-OL gestartet.
Wer in den letzten Tagen aus dem Fenster schaute, der sah sich sofort an die letzte Auflage dieses Traditionswettkampfes erinnert. Pünktlich zur Startzeit ging damals ein Wolkenbruch los, der bis zum Abend andauerte- dann kamen Wind, Blitz, Donner, Nebel und schließlich sogar Schneeschauer. Doch vertraut man dem Wetterbericht, soll diese 16. Auflage in Karolienenfield für die Wettkämpfer sehr angenehm werden. Sonne, Wolken und um die 20° sind angesagt!


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Dafür traf es die Organisatoren im Vorfeld besonders hart. Als die Bahnleger Anfang März aus dem Wettkampfgebiet zurück nach Jena kamen, hatten sie nur einen Kommentar: "Der Wald ist weg." "Von außen sieht alles noch ganz normal aus, aber nach fünf Metern kommst du weder vorwärts noch zurück!"
Des Rätsels Lösung hieß Kyrill. Mit Geschwindigkeiten über 100 km/h war das Orkantief "Kyrill" am 18. und 19. Januar 2007 über Thüringen hinweggefegt. Also wurde die Karte überarbeitet und nachdem auch im Wald die Forstarbeiten weit fortgeschritten sind, sind auch für diesen 24-Stunden-OL alle Voraussetzungen gegeben, dass es wieder ein Höhepunkt des Wettkampfjahres wird. Und vielleicht wird nebenbei auch ein neuer Rekord im Pfannkuchenverkauf aufgestellt....
Spontane Meldungen sind übrigens noch für Einzelläufer möglich. Auf der Homepage haben die Organisatoren eine Läuferbörse eingerichtet.


Mehr:
24-Stunden-OL

Autor: Ingo Horst
Eingestellt am 16.05.2007

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