Orientierungslauf in Deutschland


Gerd Schote nicht mehr im Trainerrat

Viele lange Jahre war er Mitglied des Trainerrates, nun geht es nicht mehr: Gerd Schote sieht sich nicht mehr in der Lage, sein ehrenamtliches Engagement im Trainerrat fortzusetzen. Die berufliche Belastung ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen und lässt eine weitere Mitarbeit nicht mehr zu.


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Gerd Schote während des Weltcupfinals über die Mitteldistanz in der Dresdener Heide. (Foto: Falk Wenzel)
Gerd Schote während des Weltcupfinals über die Mitteldistanz in der Dresdener Heide. (Foto: Falk Wenzel)

Als „Sportwissenschaftler“ war er Mitglied des Trainerrates. Das klingt fast etwas abgehoben, aber Gerds Tätigkeit war ganz und gar an der Praxis orientiert und „direkt am Mann“. Es gibt wohl kaum einen Top-Läufer der letzten anderthalb Jahrzehnte, der sich nicht wenigstens den einen oder anderen Rat bei Gerd geholt hat. Viele der besten deutschen Orientierungsläufer hat er auch intensiv bei ihrer Trainingsplanung und Saisongestaltung beraten und betreut. Für den Kader insgesamt hat er Rahmentrainingspläne erarbeitet, die einen sinnvollen Saisonaufbau skizzierten. Dazu hat er einige Trainingslager durchgeführt und war zweimal als Coach der WM-Mannschaft im Einsatz.

Sein Fachwissen und seine Kompetenz waren im Trainerrat immer gefragt. Die Lücke durch sein Ausscheiden wird nicht so einfach zu schließen sein. An dieser Stelle sei ihm daher ganz herzlich für sein über viele Jahre gezeigtes Engagement gedankt, dass den Orientierungslauf als Spitzensport in Deutschland vorangebracht hat.

Von Heidrun Finke


Autor: Tim Schröder
Eingestellt am 23.12.2006

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