Orientierungslauf in Deutschland


Schneemangel in 1700 m Höhe

Bei der Ski-OL-WM im bulgarischen Borovetz hat es erneut eine kurzfristige Terminverschiebung gegeben. Die abschliessende Langstrecke, die für Freitag geplant war, ist erneut verschoben worden. Nun soll am Sonnabend,

dem offiziell letzten Tag der WM, der letzte noch ausstehende Wettkampf ausgetragen werden. Als Grund für die erneute Anforderung an die Flexibilitaet der Athleten und Funktionäre gaben die Ausrichter an, dass sie es nicht bis zum Freitag schaffen, das Ausweichgelände in Kurtovo ausreichend zu präparieren. Bis Sonnabend soll nun für eine adäquate Vorbereitung des Wettkampfes in dem Gelände der Junioren-WM von 1999 gesorgt sein. Ob die Langstrecke in ihrer ursprünglichen Länge und Art (urprünglich als Massenstart, jetzt als drei-Schlaufen-System geplant) durchführbar ist, bleibt noch unklar. Auch in 1700 m Höhe sind die Schneeverhältnisse mehr als dürftig. Näheres wird erst beim abschliessenden Teamleader-Meeting am Freitagabend entschieden.
Mittlerweile hat die deutsche Mannschaft die Gelegenheit genutzt, auf dem verbleibenden Schnee in dem urprünglich geplanten Wettkampfgebiet zu trainieren. Dieses liegt direkt in Borovetz und konnte für diese WM aufgrund des Schneemangels leider nie genutzt werden. Das ist daher bedauerlich, da die Ausrichter hier in einem anspruchsvollen Gelände sehr gute Bahnen geplant hatten. Es bleibt zu hoffen, dass die Langstrecke am Sonnabend dennoch einen gelungenen Abschluss einer trotz allem gut verlaufenen WM bildet.


Mehr:
Zur WM Ski-OL WM

Autor: Lutz Spranger
Eingestellt am 01.03.2002

© 2001-2017 TK OLImpressum