Orientierungslauf in Deutschland


Weltcup-Finale: Erfolgreiche Halbzeitbilanz für Deutschland

Zwei Entscheidungen sind beim diesjährigen Weltcup-Finale in Italien schon gefallen: Die Mitteldistanz, die bereits am Montag stattfand, sowie das heutige Finale auf der Sprintstrecke. Deutschland kann mit 10 Finalstarts und 103 erreichten Weltcup-Punkten auf eine sehr erfreuliche Halbzeitbilanz zurückblicken. Offen sind jetzt noch die Disziplinen Lang (Donnerstag) und Staffel (Sonnabend).


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Leif Bader auf der Mitteldistanz
Leif Bader auf der Mitteldistanz

Technisch anspruchsvolle Mitteldistanz


Eher ungewohnt war für die meisten sicher die Situation, Mitteldistanz Qualifikation und Finale an einem Tag laufen zu müssen. In Altipiani di Arcinazzo nahe Rom fanden beide Wettkämpfe in sehr anspruchsvollem Gelände statt. Einige Favoriten mussten bereits im Vorlauf Federn lassen, da sie an diffizilen Posten zu viel Zeit verloren. Gut klar mit dem Gelände kam hingegen ein großer Teil des deutschen Teams. Von den acht gestarteten Läufern erreichten ganze vier das begehrte A-Finale, wo es dann am Nachmittag zum ersten mal um Weltcup-Punkte ging. Das Gelände entpuppte sich wiederum als nicht einfach, doch gelang es allen Finalteilnehmern aus Deutschland, in die Punkteränge zu laufen, herausragend waren sicher Plätze von Gunda Fischer (21., 20 Punkte) und Marika Dobke (24., 17 Punkte). Gewonnen wurde die Mitteldistanz von Vroni König-Salmi (SUI) und Michail Mamleev (RUS).


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Ältere Karte des Sprint-Vorlaufes
Ältere Karte des Sprint-Vorlaufes

Sprint-Vorläufe und Favoritenstürze


Am Dienstag galt es dann abermals, sich für ein Finale zu qualifizieren, dieses mal auf der Sprintdistanz. Der erste Teil der Strecke führte ausschließlich durch teils dichten und sehr unübersichtlichen Wald, einigen wurden schwierige Grünposten zum Verhängnis, andere die knifflige Situation in der Altstadt – es hagelte jedenfalls wieder dicke Fehlerzeiten. Prominentestes Opfer war wohl der Weltmeister Andrey Khramov, der im Vorlauf scheiterte. Sehr knapp kam das Aus für einige deutsche Athleten. Sowohl Elisa Kaufmann als auch Gunda Fischer verpassten um einen Platz denkbar knapp das Finale, Roman Schulte-Zurhausen um zwei Plätze. Dennoch – 6 von 9 deutschen Startern im A-Finale, das ist eine hervorragende Leistung.

Sprint-Finale im Nebel


Beim heutigen Sprintfinale waren also alle auf anspruchsvolle Aufgaben eingestellt. Das erste Drittel der Strecke führte heute wieder durch Waldgelände, und zwar nur bergab. Die anschließende Altstadt schien noch unübersichtlicher als im Vorlauf, dazu legte sich noch Nebel über die Szenerie, was das Orientieren mit Sicherheit nicht leichter machte. Aber die Deutschen lösten ihre Aufgabe gut, so wurde auf der Herrenseite Alexander Lubina 21. und holte sich 20 Punkte, während bei den Damen Marika Dobke mit Rang 29 in ihrem zweiten Weltcup-Finale zum zweiten mal punktete (12 Punkte waren es genau). Pechvogel des Tages war wohl Christoph Hofmeister, dem nur ein Platz zu den Punkterängen fehlte. Auf der Damenseite siegte heute – nach dem zweiten Platz der Mitteldistanz – Simone Niggli-Luder (SUI), die damit den Gesamtweltcup vorzeitig entschieden haben dürfte. Den Schweizer Doppelerfolg komplettierte Daniel Hubmann, der die Konkurrenz relativ deutlich in die Schranken verwies.


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Gelände der Mitteldistanz
Gelände der Mitteldistanz

Die Ergebnisse im Detail

(in Klammern die Weltcup-Punkte)

Mitteldistanz
1. Michail Maamlev, RUS
37. Leif Bader (4)

1. Vroni König-Salmi, SUI
21. Gunda Fischer (20)
24. Marika Dobke (17)
37. Meike Jaeger (4)

Sprint
1. Daniel Hubmann, SUI
21. Alexander Lubina (20)
28. Ralph Körner (13)
37. Leif Bader (4)
41. Christoph Hofmeister (0)

1. Simone Niggli-Luder, SUI
29. Marika Dobke (12)
32. Meike Jaeger (9)


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Autor: Tim Schröder
Eingestellt am 05.10.2005

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