Orientierungslauf in Deutschland


Wachablösung zur Staffelmeisterschaft im Siegerland

Nichts für schwache Nerven, dafür umso mehr für Liebhaber gepflegter Unterhaltung war die Elite-Entscheidung im Siegerland. Beim Rennen um den deutschen Meistertitel bewies der junge deutsche Elite-Nachwuchs, dass Deutschland in den kommenden Jahren enormes Potential hat.


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Kenner der OL-Szene wussten schon im Vorfeld, dass die Entscheidung in der Herren-Elite höchstwahrscheinlich zwischen Alsbach, Bad Harzburg und Radebeul fallen würde. Post Dresden und Turbine Neubrandenburg zählten zum erweiterten Favoritenkreis. In der Damenklasse waren die Prognosen ein wenig schwerer zu treffen, da in fast allen Mannschaften Läuferinnen mit einem Fragezeichen betreffend des aktuellen Leistungsstandes zu finden waren. Durchgesetzt haben sich dann aber doch recht souverän die Damen von der TU Dresden vor der Gundelfinger Turnerschaft und dem USC Leipzig.


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Startläuferinnen Elisa Dresen und Brit Conrad auf dem Weg zum Sichtposten
Startläuferinnen Elisa Dresen und Brit Conrad auf dem Weg zum Sichtposten

Förmlich knistern hören konnte man es beim Massenstart der beiden Elite Klassen. Die lange Entfernung zum ersten Posten lies in der Herren-Elite schon einiges an taktischen Varianten zu, wobei sich kein Läufer traute eine mögliche schnellere Routenwahl querfeldein zu gehen. Nach dem ersten Posten waren beide Bad Harzburger Mannschaften, Neubrandenburg und Radebeul dem Feld ein wenig enteilt und vergrößerten kontinuierlich ihren Vorsprung. Die Gunst der Stunde nutzten dann aufgrund einer haargenau gleichen Bahn Patrick Hofmeister von Bad Harzburg und Daniel Härtelt aus Radebeul und setzten sich schließlich von den restlichen Konkurrenten ab, übergaben mit zwei Minuten Vorsprung auf Joachim Stamer (Bad Harzburg) und Robert Dittmann (Radebeul). Schon ein wenig überraschend konnte Stamer den ehemaligen Radebeuler A-Kader beim Lauf passieren und wechselte schließlich mit einer Minute Vorsprung auf den dritten Läufer, Christoph Hofmeister. Kurz dahinter übergab Dittmann auf WM-Teilnehmer Christian Teich. Gleich danach folgte aber schon die Mannschaft aus Alsbach, die durch Michael Thierolf viel Boden gut gemacht hatte. Mit nur 30s Rückstand auf Teich startete Ingo Horst als Dritter. Bei einigen Zuschauern schossen jetzt gleich wieder die Bilder aus dem letzten Jahr, als Horst durch einen fulminanten Lauf noch von Platz drei auf das Siegerpodest lief, durch den Kopf. Leidtragende damals waren Leif Bader (Post Dresden) und Christian Teich (Radebeul). Sollte sich die Geschichte auch diesmal wiederholen?


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Kampf um jede Sekunde zwischen Startläufer Daniel Härtelt und Patrick Hofmeister
Kampf um jede Sekunde zwischen Startläufer Daniel Härtelt und Patrick Hofmeister

Das Christoph Hofmeister noch nicht ganz das Leistungsvermögen eines Ingo Horst oder eines Christian Teich hat, war keine Überraschung. So musste er sich trotz eines guten Laufes von beiden überholen lassen und erreichte letztendlich den dritten Platz. Etwas überraschend war allerdings, dass Teich nicht nur gegen Ingo Horst gegenhalten konnte, sondern sogar noch den Vorsprung mit Tagesbestzeit ausbaute und somit den Staffeltitel nach Radebeul holte. Horst musste trotz eines sehr guten Laufes an dem Tag einsehen, dass neben Leif Bader, der schon Sieger auf der Mitteldistanz wurde und auch diesmal einen sehr guten Lauf zeigte, auch Christian Teich in den nächsten Jahren eine ernste Konkurrenz auf den kurzen Strecken darstellt. Umso mehr konnten sich am Ende aber die Zuschauer, die durch einen Kartenwechsel und einen Sichtposten gleich zweimal die Läufer während des Wettkampfes zu sehen bekamen, freuen. Aufgrund der angebotenen Leistungen zeigte sich auch Bundestrainer Gran aus Norwegen sehr zufrieden.


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Siegerländer 3-Tage-OL

Autor: Daniel Härtelt
Eingestellt am 26.09.2005

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