Orientierungslauf in Deutschland


Gunda Fischer und Ingo Horst hervorragend über Langdistanz

Die Langdistanz ist und bleibt die Königsdisziplin der Orientierungsläufer. Sie gilt auch vor der abschließenden Staffel am Sonntag als der Höhepunkt der diesjährigen Weltmeisterschaften in Japan. Bisher konnten sich die 6 Deutschen noch nicht entsprechend ihrer Möglichkeiten platzieren. Heute jedoch scheint der Knoten geplatzt, …


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Gunda Fischer - heute mit einem soliden Lauf
Gunda Fischer - heute mit einem soliden Lauf

… denn Ingo Horst vom hessischen TV Alsbach konnte sich mit einem sehr stabilen Lauf im enorm steilen und harten Gelände der Provinz Aichi mit nur 12:18 min Rückstand auf den neuen Weltmeister aus Russland Andrey Khramov auf Platz 19 positionieren. Das ist nach Platz 22 über die Langdistanz im Jahr 2003 in der Schweiz seine beste WM-Platzierung. Ingo sprach nach dem Lauf von einer „richtigen Männerbahn“. Sie war geprägt von schwierigen Routenwahlentscheidungen, die Ingo, mit oft über 15 Sekunden andauernden Planungen, erfolgreich löste.
Gunda Fischer aus Weimar, die zweite Deutsche, die sich für das heutige Finale qualifizieren konnte, zeigte ebenfalls einen sehr soliden Lauf, schöpfte ihre Möglichkeiten endlich aus und belegt am Ende Rang 30. Ein einziger, kleiner Fehler unterlief Gunda, ansonsten brachte sie ihr Rennen sauber zu Ende. Die Schweizer Ausnahmeathletin Simone Niggli holt bei dieser WM nun schon ihre dritte Goldmedaille, nachdem sie bereits die Sprint- und die Mitteldistanztitel erkämpfte und weil die Schweizer auch in der Staffel als Topfavoriten gelten, erinnerst man sich bereits an die WM 2003, als Simone Niggli alle vier möglichen Goldmedaillen abräumte.


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Noch mit zitternder Hand eingezeichnet - ein Teil der Route von Ingo Horst
Noch mit zitternder Hand eingezeichnet - ein Teil der Route von Ingo Horst

Nach dem morgigen Ruhetag, an dem die Aktiven nicht nur ausspannen und trainieren, sondern sich auch bei einem traditionellen japanischen Fest treffen, bildet die Staffel am Sonntag den Abschluss einer wirklich harten 22. Weltmeisterschaft im Orientierungslauf. Ein Resultat in den Top 10 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern im Feld der 37 teilnehmenden Nationen stellt das Ziel der kleinen deutschen Mannschaft für die Staffel dar.

Interview Ingo Horst (280 kByte, mp3)
Interview Gunda Fischer (225 kByte, mp3)


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Trotz daß der Himmel heute bedeckt war - bei 28 Grad Celsius ist auch Ingo Horst im Ziel völlig ausgepumpt.
Trotz daß der Himmel heute bedeckt war - bei 28 Grad Celsius ist auch Ingo Horst im Ziel völlig ausgepumpt.

















Weltmeisterschaften in Aichi (Japan), 12.08.2005
Langfinale, Onikubo Fureal Hiroba
Frauen, 8,8 km Luftlinie, 630 Höhenmeter, 21 Kontrollposten
1. Simone Niggli (SUI) 1:13:23
2. Heli Jukkola (FIN) 1:15:35
3. Vroni König Salmi (SUI) 1:17:49
34. Gunda Fischer (GER, OLV Weimar) 1:42:28

Männer, 12,9 km Luftlinie, 925 Höhenmeter, 29 Kontrollposten
1. Andrey Khramov (RUS) 1:37:22
2. Marc Lauenstein (SUI) 1:39:30
3. Holger Hott Johansen (NOR) 1:42:09
19. Ingo Horst (GER, TV Alsbach) 1:49:40


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Autor: Lutz Spranger
Eingestellt am 12.08.2005

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