Orientierungslauf in Deutschland


WM-Team gelandet

Am Sonntag wird es spannend und ernst, bei der Qualifikation über die Mitteldistanz bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in der japanischen Provinz Aichi. Gestern kam auch das deutsche Team in seinem ersten Quartier in Mikkabi an.


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Das deutsche WM-Team, gut gelaunt, auf dem Flughafen Frankfurt. Hinten:André Kwiatkowski(Trainer),Ingo Horst,Axel Fischer, Anke Xylander, Gunda Fischer,Gerd Schote(Trainer),Vorn: Elisa Dresen und Christian Teich.
Das deutsche WM-Team, gut gelaunt, auf dem Flughafen Frankfurt. Hinten:André Kwiatkowski(Trainer),Ingo Horst,Axel Fischer, Anke Xylander, Gunda Fischer,Gerd Schote(Trainer),Vorn: Elisa Dresen und Christian Teich.

Die sieben Stunden Zeitverschiebung sind offensichtlich kein Problem. Einige der sechs Athleten stellten bereits seit Tagen ihren Biorhytmus um und trainierten bereits morgens 4 Uhr. So handelte auch der Jüngste im Team Christian Teich. Er macht einen erfrischend motivierten und konzentrierten Eindruck.
Jetzt gilt es noch, einige japanische Spezialitäten zu trainieren, wie hiesige Speisekarten, oftmaliges Verbeugen, Bitte und Danke in Landessprache sagen, niedrige Duschen benutzen oder auch einstündiges Warten an der Paßstelle zu erdulden.
Dreimal erst fanden die Weltmeisterschaften außerhalb Europas statt - 1985 in Australien und 1993 in den USA, aber diesmal kommt neben der großen Entfernung auch die ungewohnte Lebenskultur der freundlichen Gastgeber dazu. Manche Dinge bleiben auch gewohnt - so bedeutet "Ach so" auf japanisch genau das Gleiche wie auf Deutsch.
Ein Sprachengewirr wird es im derzeitigen Quartier geben, wo auch die Läufer aus Nord- und Südkorea, China und Lettland untergebracht sind. Somit ist auch das Essen eine gute eurasische Mischung.


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Schnellakklimatisierung auf dem Reismattenlager - es ist schwül-heiß und draußen lärmen die Zikaden.
Schnellakklimatisierung auf dem Reismattenlager - es ist schwül-heiß und draußen lärmen die Zikaden.

Für die übermorgen beginnenden Läufe im Bambus- und Zypressenwald wurden extra die Vorschriften der IOF über die maximal zulässige Steigung außer Kraft gesetzt. Auf der heutigen Fahrt zum ersten Kartentraining vor Ort bekamen die Läufer bereits im Bus Respekt vor den steilen Stiegen. Angst war aber nicht zu spüren. Schließlich wurden bereits zu Hause eine Unmenge relevanter, japanischer Karten studiert. Trotzdem wollen die Trainer erst morgen nach dem Training festlegen, wer welche Distanzen in Angriff nehmen wird. Theoretisch könnten alle sechs unserer Athleten auf allen Strecken starten, denn immer drei Starter je Nation sind für die jeweils drei Qualifikationsläufe zugelassen. Allerdings könnte es zum Beispiel sein, daß sich Ingo Horst, der sich bei seinen zwei sehr guten World Games Läufen vor zwei Wochen in Bottrop einen Muskelfaserriß zuzog und die letzten Tage ununterbrochen in sportmedizinischer Behandlung war, eher auf die kürzeren Strecken konzentriert. Außerdem würde sich selbst unsere World Games Silbermedaillen Gewinnerin Karin Schmalfeld, nach der immer wieder gefragt wird, auf ihre Spezialstrecken konzentrieren und nicht alles in Angriff nehmen.
Dagegen ist die Startaufstellung für die parallel stattfindende Trail-O WM klar: Anne Straube und Daniel Roth. Vor allem Anne Straube kann mit einer Top 10 Platzerung rechnen.


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Aufbruch zum ersten Training
Aufbruch zum ersten Training

Daumendrücken ist in den nächsten Tagen angesagt für unsere Mannschaft:

Frauen:
Elisa Dresen (Bielefelder TG)
Gunda Fischer (OLV Weimar)
Anke Xylander (USV TU Dresden)
Männer:
Axel Fischer (Bielefelder TG)
Ingo Horst (TV 1898 Alsbach)
Christian Teich (SSV Planeta Radebeul)

Und nicht vergessen: Wer die Läufe online verfolgen will, muß früh aufstehen. Erster Start ist meist 9 Uhr, also morgens 2 Uhr in Deutschland!


Mehr:
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IOF

Autor: Lutz Spranger
Eingestellt am 05.08.2005

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