Orientierungslauf in Deutschland


Aichi, Home Of Samurai Spirit

Aichi in Japan ist nicht nur die Geburtsstätte der weltbekannten Samurais, sondern neben der EXPO in diesem Jahr vom 9. – 15. August Austragungsort der Weltmeisterschaften im Orientierungslauf. Ein entzerrtes WM-Programm mit mehr Ruhephasen erwartet unser Team aus Deutschland.


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WOC 2005-Logo
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Nach den Sichtungsläufen im Frühjahr wurde nun die Mannschaft, die die deutschen Farben bei der Orientierungslauf-WM in Japan vertreten soll, aufgestellt. Dabei kommen überwiegend erfahrene Läufer zum Einsatz, lediglich ein WM-Neuling ist dabei.

Folgende Athleten wurden nominiert:

Damen: Elisa Dresen, Gunda Fischer, Anke Xylander
Ersatzläuferinnen sind Elisa Kaufmann und Meike Jaeger.

Herren: Axel Fischer, Ingo Horst, Christian Teich
Ersatzläufer: Jörg Meyer.


Elisa Dresen zeigte dieses Frühjahr einen deutlichen Leistungssprung nach vorne. Ihre Stärken sind die kürzeren Distanzen und ihr Einsatz wird sich voraussichtlich auf den Sprint und die Mitteldistanz konzentrieren. Ferner hat sie schon mehrfach als Startläuferin in der Staffel für eine gute Ausgangsposition gesorgt.

Gunda Fischer ließ letztes Jahr durch das Erreichen sowohl des Mittel- als auch des Langfinales bei der WM aufhorchen. Dieses Jahr konnte sie sowohl bei der DM Ultralang als auch bei der DM Mittel in die Medaillenränge laufen. Sie ist eine Allrounderin, die aber lieber über etwas längere Strecken geht. Durch sehr umfangreiches Training hat sie sich dafür eine gute Grundlage gelegt.

Anke Xylander wurde aufgrund ihrer Saisonleistungen im letzten Jahr vornominiert. Sie war klar die Nummer zwei hinter Karin. Eine Verletzung in diesem Frühjahr hat sie zwar etwas zurückgeworfen, doch konnte sie nun in Sichtungsläufen zeigen, dass sie auf den Weg zurück zur alten Form ist.


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Wo ist Aichi?
Wo ist Aichi?

Axel Fischer hat bei den letzten drei internationalen Meisterschaften sehr gute und konstante Leistungen gezeigt und so jeweils die Finalläufe erreicht. In der Qualifikation zeigte er trotz einer Erkältung, dass mit ihm in diesem Jahr zu rechnen ist. Vor allem über eine deutliche läuferische Steigerung hat er sehr gute Chancen nicht nur die A-Finalläufe bei der WM in Japan zu erreichen, sondern dort auch deutlich nach vorne zu laufen.

Christian Teich zeigte schon zum Ende des letzten Jahres beim World Cup Finale, dass er als Youngster die Lücke zu den Etablierten im Kader schnell schließen kann. Nach einem harten und gezielten Wintertraining zeigte er eine stark verbesserte Form. Seinen Start beim World Cup in London behinderte leider eine Erkrankung, so dass es dort nicht zu den erwarteten Ergebnissen reichte. Die Erfahrungen werden dem einzigen WM-Neuling auf jeden Fall in Japan helfen, sicher die A-Finalläufe zu erreichen.

Ingo Horst ist und bleibt unser Zugpferd für die WM und eine 100%ige Vorbereitung auf die WM lassen uns auf gute Ergebnisse hoffen. Läuferische Klasse wie demonstriert beim Gewinn des Hermannslaufs und die O-technische Schulung aus seinem Aufenthalt in Schweden sollen bei der WM auf den Punkt gebracht werden. Das Projekt „WM Japan“ steht vor der Vollendung!


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Kartenbeispiel
Kartenbeispiel

Einige werden sicher den Namen von Karin Schmalfeld in der Mannschaft vermissen. Karin hat sich entschieden, dieses Jahr eine WM-Pause einzulegen. Ähnliches gilt für Leif Bader bei den Herren, der dafür nächstes Jahr richtig angreifen will.

Da es noch mehr als zwei Monate bis zur WM sind, wurden Ersatzläufer festgelegt, die einspringen, wenn jemand aus der Mannschaft noch vor Abreise ausfällt.

Was erwartet nun die Läufer im fernen Japan? Eine gezielte geländespezifische Vorbereitung war wegen der Entfernung nicht möglich. Klar ist aber: das Gelände ist sehr steil und erfordert viel Kraftausdauer. Ferner ist mit schwül-heißem Wetter zu rechnen. Die Anforderungen werden also zumindest im physischen Bereich hoch sein. Viele Täler und Rippen können auf der orientierungstechnischen Seite zu Parallelfehlern verführen.

An dieser Stelle sei auch allen gedankt, die die Mannschaft mit einer Spende unterstützt haben. Dadurch ist es möglich, jeweils eine Damen- und eine Herren- Staffel an den Start gehen zu lassen, ohne dass Läufer statt nach der Leistung nach dem Geldbeutel ausgewählt werden müssen.



(HF,BAG,CR)


Mehr:
Homepage WOC Japan

Autor: Christian Roßnegger
Eingestellt am 01.06.2005

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