Orientierungslauf in Deutschland


24er-Regenschlacht in Thüringen

Von seiner miesesten Seite zeigte sich das Wetter zum diesjährigen Thüringer 24-Stunden-OL rund um das Jagdschloss Possen nahe Sondershausen. Dauerregen, Gewitterschauer und sogar Schneefall hielt Petrus für die Teilnehmer bereit. Dennoch war auch die 15. Auflage der Großveranstaltung wiederum ein Erlebnis für alle Dabeigewesenen.


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Thüringer 24-Stunden-OL
Thüringer 24-Stunden-OL

Die Crew des USV Jena präsentierte den rund 125 Staffeln einmal mehr hervorragend organisierte Wettkämpfe mit abwechslungsreichen Bahnen in nicht allzu steilem Gelände. Neben den zahlreichen Deutschen Staffeln waren auch Teams aus Österreich, Norwegen, Schweden, Ungarn, Bulgarien und der Schweiz vertreten. Wie immer hatten sich die Mannschaften amüsante, interessante und obskure Staffelnamen einfallen lassen. 88 Teams waren zum 24-Stunden-OL angetreten, etwa 35 Teams hatten den 12-Stunden-OL in Angriff genommen.


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Der Turm auf dem Possen
Der Turm auf dem Possen

Bereits vor dem Startschuss am Samstag um 9 Uhr hatte der Regen eingesetzt, die Teilnehmer kamen tropfnass aus dem Wald. Im Laufe des Nachmittags gab es zwar eine kurze Regenpause, kurz vor Wechsel auf die Dämmerungsbahnen entlud sich aber ein Gewitter direkt über dem Laufgelände und brachte neben heftigen Regenschauern jede Menge Blitz und Donner aus nächster Nähe. Mehrere 24er-Teams entschieden sich an dieser Stelle, den Wettkampf nicht mehr fortzusetzen und unter diesen Witterungsbedingungen auszusteigen. Für all die, die weitermachten, warteten in der Nacht äußerst frische Temperaturen, ein eisiger Wind und sogar Schnee bzw. Schneeregen. Erst in den Morgenstunden ließen die Niederschläge nach und just kurz nach Beendigung der Staffel um 9 Uhr am Sonntag rissen die Wolken auf und die Sonne lachte vom blauen Himmel.


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Er erreicht nur Sekunden vor Ablauf der magischen 24 Stunden das Ziel.
Er erreicht nur Sekunden vor Ablauf der magischen 24 Stunden das Ziel.

Bei der abschließenden Siegerehrung zollten Veranstalter und Schirmherr den Teilnehmern ihren Respekt. Man könne nun von sich behaupten, beim kältesten 24-Stunden-OL in der 20-jährigen Geschichte der Veranstaltung dabei gewesen zu sein ... immerhin etwas. Ungeachtet des Wetters gab es die für diese wahrlich besondere Veranstaltung so typischen kleinen Dramen, Kuriositäten und persönlichen Erfolgserlebnisse. Leider gelang es aber einmal mehr nicht, die Bahnen so zu konzipieren, dass eines oder mehrere Teams alle angebotenen Bahnen innerhalb der 24 Stunden zu bewältigen vermochte. Auch die vorherige Streichung einer Nachtbahn half nicht. Die Final Farsta Strecken blieben erneut nahezu ungenutzt. Auch wenn wohl diesmal das nasskalte Wetter mit ein Faktor war, bleibt die Hoffnung, dass es in zwei Jahren wieder klappt. Denn jeder Wechsel mehr ist ein Erfolg ... für die Top Teams sowieso, aber eben auch für die vielen breitensportlich zusammengestellten Staffeln, die im Thüringer 24-Stunden-OL vor allem das sehen, was er ist: Jede Menge Spaß beim OL! ... unabhängig vom Wetter ...


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Thüringer 24-Stunden-OL
Ergebnisse
Jagdschloss Possen

Autor: Ralph Körner
Eingestellt am 09.05.2005

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