Orientierungslauf in Deutschland


Schönes MTBO- Wochenende mit 2. BRL und 3. Harz- Cup kannte (fast) nur einen Sieger

… und der heißt Holger Mager! Souverän konnte er am Samstag den 2. BRL im sachsen- anhaltinischen Blankenheim für sich entscheiden. Am darauf folgenden Tag war er wiederum zu stark für die Konkurrenz, die, wie in Person von Titelverteidiger Jeff Kammerad nur einen wehmütigen Blick auf den Wanderpokal werfen konnten, ehe er in Holger Magers Gepäck verschwand. Diese Siege kamen sicher genauso wenig unerwartet, wie die von Sylvia Thomas beim Bundesranglistenlauf und Conni Eckardt beim Harz- Cup, die beide zugegebener Maßen von dem Fehlen der Konkurrenz (z.B. Anke Dannowski) profitieren konnten.


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Holger Mager hatte allen Grund zu lachen: zwei Rennen- zwei Siege.
Holger Mager hatte allen Grund zu lachen: zwei Rennen- zwei Siege.

Bei den Herren sah das doch etwas anders aus: Nahezu alle, die in den letzten Rennen schnell und erfolgreich waren standen am Start beim 2. BRL, organisiert vom USC Leipzig. Während sich die zu überwindenden Höhenmeter in Grenzen hielten, bereiteten doch eher die wenig benutzten Wege und herumliegendes Knüppelholz den Fahrern Schwierigkeiten. Gerade auf der kurzen Distanz (etwa 60% der Klassikstrecke) ging es darum, immer das Tempo am oberen Limit zu halten und dabei alle Routenwahlen schnellstmöglich zu treffen. In der Endabrechnung gab es dabei dann noch zwei echte Überraschungen: Mit Hendrik Heß (RSG Stollberg) und Danny Albert (Sachsen Werdau) standen zwei Fahrer mit auf dem Treppchen, die wohl keiner dort vermutet hatte. Danny Albert konnte in seinem 2. Jahr in der Männer- Kategorie im vereinsinternen Wettstreit immerhin den amtierenden Meister Mark Huster und auch Axel Deinert hinter sich lassen. Zu einem echten Spitzenfahrer, auch wenn er es nicht gerne hört, könnte (wird?) auch Hendrik Hess werden. Im zweiten Rennen überhaupt kam „Der Neue“ schon auf dem zweiten Platz und sorgte dafür, dass sein Name jetzt wohl jedem Orientierungsfahrer bekannt sein dürfte. Dank seiner hervorragenden Physis ist er in der Lage, kleinere O- Probleme ganz gut zu kompensieren - große hatte er nicht. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.


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Wird ihn die Konkurrenz so öfter sehen? Hendik Heß auf dem Weg zum Ziel.
Wird ihn die Konkurrenz so öfter sehen? Hendik Heß auf dem Weg zum Ziel.

Apropos Physis und Hendrik Heß: Beim sonntäglichen 3h- Harz Cup bildeten wir ein Team. Und mal abgesehen von den 3 Platten, die uns etwas ausbremsten hieß das für mich: 3 Stunden alles geben – im Windschatten, sofern ich den überhaupt halten konnte …

Ansonsten war der Harz- Cup, wie man es von den Quedlinburgern mittlerweile gewohnt ist und vielleicht auch schon erwartet: Professionelle Organisation, klasse Karte und immer neue Routenoptionen selbst in relativ vertrautem Gelände. Einzig die Beteiligung blieb etwas hinter den Erwartungen zurück. Die Siegerin bei den Damen dürfte dies wenig gestört haben: Conni Eckardt orientierte gewohnt souverän und gewann überlegen bei den Damen. Harald Männel gab wahrscheinlich zum ersten Mal öffentlich zu, in diesem Jahr 50 zu werden und holte sich den Sieg bei den Senioren. In der Mixed- Kategorie gewann das Team Peters/ Winter vom WOLV Oelsa.

Alle Ergebnisse unter: www.mtbo-deutschland.de und www.ramberg-ol.de


Autor: Falk Wenzel
Eingestellt am 03.05.2005

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