Orientierungslauf in Deutschland


Elitetipp im Mai: Ich habe von einer Mitteldistanz geträumt...

Über das Thema Bahnlegung wird bei Orientierungsläufern gestritten wie sonst nur über die Karte. Kein Wunder, denn es gibt zwar Richtlinien, wie eine gute Bahn aussehen soll, wie sie aber umgesetzt werden, bleibt dem Geschmack eines jeden Bahnlegers überlassen. Und das ist gut so, denn sonst wäre der OL ein ganzes Stück langweiliger.

Neben den rein technischen Richtlinien der Wettkampfbestimmungen (Schwierigkeit, Bahnlänge, Steigung, Siegerzeiten etc) gibt es einige weitere Dinge, die jeder guten Bahn gleich sind.
Im Elitetipp im Mai sind pünktlich zur Frühjahrssaison Ideen zusammengefasst, die eine gute Mitteldistanzbahn ausmachen. Denn gerade diese Distanz (früher: Kurzstrecke) ist umstritten wie nie in Deutschland, spätestens seit bei den Weltmeisterschaften 2003 nur von 6 deutschen Startern nur Karin Schmalfeld ins A-Finale kam. Als einer der Gründe war damals genannt, dass wir in Deutschland zu leichte Mitteldistanzbahnen haben. Aber es reicht nicht, wenn wir bei den großen Wettkämpfen gute Bahnen haben, in jedem Training, bei jedem regionalen Lauf sollten die Bahnleger die Dinge beachten, die hier im Elitetipp zusammengefasst sind.

Der Elitetipp erscheint monatlich auf der Homepage des Nationalteams. In ihm werden verschiedene Leute über spezielle Themen im OL berichten, mit denen sie sich auskennen. Der Elitetipp soll dazu anregen, selbst darüber nachzudenken, was man alles besser machen könnte im OL.

Hast Du Lust, auch über ein Thema zu schreiben, wo Du Dich auskennst? Oder willst du ein Thema vorschlagen, das mal behandelt werden sollte?
Der Herausgeber des Elitetipp sucht monatlich Autoren, die auf ihrem Gebiet "Elite" sind.


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Elitetipp im Mai

Autor: Ingo Horst
Eingestellt am 15.05.2004

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