Orientierungslauf in Deutschland


Nachtbestenkämpfe mit 5 Prozent Steigung

Friederike Frenzel (ESV Lok Berlin-Schöneweide) und Heiko Gossel (USV TU Dresden) sind Deutschlands beste Orientierungsläufer in der Nacht.

Die Berliner Ausrichter vom Kaulsdorfer OLV zeigten bei den Deutschen Bestenkämpfen im Nacht-Orientierungslauf ihre steilsten Berge. Das Gelände südlich von Bad Freienwalde ist ein Traum für jeden OLer, fast überall offener Laubhochwald, flächendeckend detailierte Höhenformationen, nur eben die vielen Anstiege ... 5 Prozent Steigung auf der Luftlinie sind für viele schon ein ganz schöner Hammer. Neben der Bergtüchtigkeit spielte die Routenwahl eine wesentliche Rolle. Dabei setzten sich die Besten äußerst knapp durch.
Die Gesamtbeteiligung war eher mager aber nach den guten Veranstaltungen im letzten Jahr in Bad Malente und dieses Jahr in Bad Freienwalde sollte das für alle richtigen Orientierer Ansporn sein, sich im nächsten Jahr der wirklichen Herausforderung im OL, dem Nacht-Orientierungslauf zu stellen.

D 21-  (5)     5.750 km  300 Hm   13 P     

1 18 Frenzel Friederike 75 ESV Lok Berlin-Schöneweide 87:14
2 14 Knoblauch Sonnhild 81 USV TU Dresden 87:37
3 20 Januskeviciene Asta 78 MTK Bad Harzburg 93:16

H 21- (20) 9.450 km 455 Hm 26 P

1 56 Gossel Heiko 65 USV TU Dresden 80:17
2 48 Pompe Tilo 70 SV Robotron Dresden 81:25
3 54 Schmiedeberg Nils 67 SV Turbine Neubrandenburg 81:30


Am Rande notiert:
Es gab ja einige unglückliche Ausfälle von Stirnlampen. Aber wirklich selbstverschuldet mußte dieses Schicksal Lutz Spranger hinnehmen, der an seiner geborgten Lampe die Stellungen Fernlicht (satte 20 Watt Leistung) und Ablendlicht (sparsamere 10 Watt) verwechselte und nach einer wirklich hellen "Fernlicht-Stunde" dann mit leeren Akkus im dunklen Wald stand.


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Autor: Lutz Spranger
Eingestellt am 04.11.2001

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