Orientierungslauf in Deutschland


Abgespeckter Ranglistenstart mit internationaler Prominenz

Der Start in die aktuelle Bundesrangliste im Ski-Orientierungslauf fiel nicht so umfangreich aus wie geplant. Witterungsbedingt fand am Wochenende nur einer von zwei geplanten Läufen in Kaltenbrunn bei Garmisch-Partenkirchen statt. Der war aber prominent besucht.

Der mehrmalige russische Weltmeister Eduard Khrennikov ist prominentester Starter beim Bundesranglistenlauf in Kaltenbrunn
Der mehrmalige russische Weltmeister Eduard Khrennikov ist prominentester Starter beim Bundesranglistenlauf in Kaltenbrunn  Foto: Bernd Kohlschmidt

Immerhin lag in dem Gelände, das 2014 für Deutsche Meisterschaften genutzt wurde, doch so viel Schnee, dass unter regulären Bedingungen am Sonntag eine Mittelstrecke ausgetragen werden konnte. Gerade auf den vielen offenen Flächen war noch genug Unterlage vorhanden.

Gerade auf den offenen Flächen reicht der Schnee auch für eine Mittelstreckenbahn der Herren Elite aus.
Gerade auf den offenen Flächen reicht der Schnee auch für eine Mittelstreckenbahn der Herren Elite aus.  Foto: Bernd Kohlschmidt

Das recht übersichtliche Teilnehmerfeld mit relativ geringer deutscher Beteiligung wurde durch viele internationaler Starter aufgewertet. Dabei waren unter anderem die russischen Weltklasseläufer Tatiana Oborina und Eduard Khrennikov. Sie, wie auch weitere Teilnehmer anderer Nationen, nutzten den Wettkampf als Vorbereitung auf die World-Master-Games in Innsbruck. In der österreichischen Landeshauptstadt wird die Veranstaltung, die wie eine Art Olympische Spiele für Senioren anzusehen sind, ausgetragen.

Die Ski-Orientierungslauf-Wettkämpfe werden in Seefeld stattfinden. Mit 250 Startern unter den insgesamt 3000 Teilnehmern bekommt die Sportart ein angemessenes Gewicht.

Auf den Freiflächen sind die Schneebedingungen nahezu regulär.
Auf den Freiflächen sind die Schneebedingungen nahezu regulär.  Foto: Renate Tröße

Oborina und Khrennikov zeigten in Kaltenbrunn auch, dass sie in Seefeld zu den Favoriten gehören. Während die Russin vor der einzigen deutschen Teilnehmerin, Anke von Gaza vom OLV Uslar, gewann, lief auch der mehrmalige Weltmeister Khrennikov Bestzeit. Allein weil er zu spät zum Start kam, ging der Sieg an Yury Masny.

Wettkampfleiter Bernd Kohlschmidt zeigte sich angesichts der Umstände zufrieden mit der Veranstaltung und blickt nun voller Erwartung auf die World-Master-Games.


Mehr:
Ergebnisliste des Bundesranglistenlaufs (PDF)
Homepage des Bundesranglistenlaufs
Homepage der World-Master-Games 2020 in Innsbruck

Autor: Eike Bruns  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 13.01.2020

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