Orientierungslauf in Deutschland


IOF-Artikel CISM – Übersetzung

[Update] In China werden aktuell die siebenten CISM World Games ausgetragen. Nach der Mitteldistanz der Militärwettkämpfe musste das chinesische Team disqualifiziert werden. Der Internationale Orientierungssport Verband hat zu den Geschehnissen Stellung bezogen. Der Text ist eine Übersetzung von deepl.com mit Stand 21.10.2019.

Logo CISM
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Die Orientierungsläufe der CISM Military World Games begannen mit den Mittelstreckenwettbewerben am Sonntag, den 20. Oktober in Wuhan, China. Matthias Kyburz aus der Schweiz hatte die beste Zielzeit bei den Männern. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind jedoch aus den unten genannten Gründen noch nicht offiziell und es wurden noch keine Medaillen vergeben.

Die Wettbewerbe setzten sich am Montag mit der Langstrecke fort, wo die Russin Anastasiia Rudnaia das Gold holte und der Russe Dmitrii Tcvetkov den Herrenwettbewerb gewann.

Die Mittelstrecke wurde leider von umfangreichen Betrügereien des chinesischen Teams überschattet. Ursprünglich kamen chinesische Läuferinnen und Läufer auf den Plätzen eins, zwei und vier bei den Frauen und zwei bei den Männern ins Ziel. Ein unglaubliches Ergebnis, aber es wurde bald entdeckt und bewiesen, dass die Läufer illegale Hilfe sowohl von Zuschauern im Gelände, als auch von Markierungen und kleinen Wegen, die für sie vorbereitet wurden und die nur ihnen bekannt waren, erhalten hatten. Ein gemeinsamer Protest wurde von den Nationalmannschaften Russlands, der Schweiz, Frankreichs, Belgiens, Polens und Österreichs eingereicht, und die Jury entschied, alle Teilnehmer der chinesischen Mannschaft zu disqualifizieren. Nach der Entscheidung der Jury sollten ihre Ergebnisse für ungültig erklärt und nicht in die Ergebnisliste aufgenommen werden und sie sollten nicht am Langstreckenwettbewerb teilnehmen dürfen. Die Chinesen legten gegen die Entscheidung Beschwerde bei der CISM ein, aber die Protest- und Juryentscheidung wurde bestätigt. Die Ergebnisse sind jedoch noch nicht offiziell. Ursprünglich wurde vom Organisationskomitee von MWG2019 angekündigt, dass der Langstreckenwettbewerb vollständig abgesagt würde, aber nach Verhandlungen mit der CISM wurde der Wettkampf ohne die Teilnahme des chinesischen Teams wieder in das Programm aufgenommen. Sie werden auch nicht in den letzten Staffelwettbewerben am Mittwoch, den 23. Oktober starten.

Erklärung des IOF-Generalsekretärs
Die Military World Games sind eine Veranstaltung, die unter der Zuständigkeit des International Military Sports Council (CISM) organisiert wird, aber durch ein Memorandum of Understanding mit der IOF regeln die IOF-Regeln die Durchführung der Veranstaltung. Die IOF nimmt die Maßnahmen des chinesischen Teams sehr ernst und freut sich, dass die IOF-Regeln zur Fairness des Wettbewerbs von der Jury und der CISM durchgesetzt wurden und dass die beste Lösung für diejenigen Athleten gefunden wurde, die innerhalb der Regeln des Sports antreten. Die IOF wird zusammen mit der CISM prüfen, wie Sanktionen gegen diejenigen verhängt werden können, die an den unzulässigen Aktivitäten beteiligt sind.

Obwohl es sich bei der Veranstaltung nicht um eine IOF-Veranstaltung handelt, prüft die IOF, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Fairness des Wettbewerbs beim bevorstehenden Weltcup-Finale in Guangzhou, China, vom 25. bis 29. Oktober zu gewährleisten. Der militärische und zivile Orientierungslauf in China ist organisatorisch vollständig getrennt, und der Weltcup wurde innerhalb der Struktur der IOF mit Einschränkungen beim Zugang zu Wettbewerbsinformationen kontrolliert. Es gibt auch Zeit, Änderungen vorzunehmen, um ähnliche Arten von Betrug zu stoppen. Die IOF wird mit den CISM-Kontrolleuren Nachbesprechungen und weitere Untersuchungen zur Art der Verstöße durchführen. Werden nachweislich Unregelmäßigkeiten festgestellt, wird die IOF alle Sanktionen anwenden, die erforderlich sind, um die Fairness der Wettbewerbe beim Weltcup zu gewährleisten.

Der IOF-Rat wird im Zusammenhang mit dem Weltcup-Finale zusammentreten und im Rahmen der Tagesordnung erörtern, wie sich die negativen Aktivitäten bei den militärischen Weltspielen auf die Unterstützung der IOF für die Entwicklung des chinesischen Orientierungslaufs und auch auf das Memorandum of Understanding mit CISM auswirken können.

Abschließend möchte die IOF den sauberen Athleten seine Anerkennung aussprechen und den Medaillengewinnern der Langstrecke bei den Militär-Weltmeisterschaften 2019 gratulieren.

Übersetzung der Stellungnahme der CISM zur Berichterstattung

CISM wurde über die Existenz von Veröffentlichungen im Zusammenhang mit der Mittelstreckenveranstaltung im Orientierungslauf im Rahmen der Organisation der 7. CISM-Militärspiele informiert.

CISM distanziert sich von diesen Kommentaren und ist mit den in diesen Pressemitteilungen verwendeten Ausdrücken völlig anderer Meinung.

Diese Gerüchte können das Bild der Spiele, die bisher dank der gemeinsamen Bemühungen der Volksbefreiungsarmee Chinas, des Organisationskomitees der 7. CISM-Weltspiele und aller CISM-Beamten stattfinden, in keiner Weise beeinträchtigen.

Anmerkung der Redaktion: Chinesische Teilnehmer werden in den Start- und Ergebnislisten nicht mehr geführt.


Mehr:
Artikel IOF
Stellungnahme der CISM

Autor: Team für Öffentlichkeitsarbeit
Eingestellt am 25.10.2019

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