Orientierungslauf in Deutschland


Großes Team beim Junioren-Europacup am Start

Vom 27. bis 29. September starten parallel zu DM Lang und dem Schweiz-WeltCup die besten Nachwuchs-OLer beim Junioren-Europacup (JEC) in der Ardèche. Rund um den Ort Vogüé im Südosten Frankreichs werden diesmal die Disziplinen Sprint, Lang und Staffel ausgetragen. Aus Deutschland ist mit 18 Athleten und drei Trainern ein vergleichsweise großes Team am Start.

Logo JEC
Logo JEC

Folgende Athleten werden Deutschland beim JEC 2019 vertreten:

W18
Elsa Barthel (USV TU Dresden), Emma Caspari (OL Team Lippe), Charlotte Leonhardt (IHW Alex Berlin), Kayla Ritzenthaler (TSV Jetzendorf), Marit Wersin (TGM Budenheim)

W20
Hannah Hänsel (SV Lengefeld), Ann-Charlotte Spangenberg (TG Münden)

M18
Lukas Becker, Lucas Imbsweiler (beide TV Oberbexbach), Marek Pompe (SV Robotron Dresden), Anselm Reichenbach, Martin Scheuermann (beide SSV Planeta Radebeul), Anton Silier (Preetzer TSV, Sprint M20), Carlo Wengler (Berliner Turnerschaft, Lang M20)

M20
Riccardo Casanova (OLG Regensburg), Cedrik Klein (USV TU Dresden), Erik Scheuermann (SSV Planeta Radebeul), Philipp Schwarck (OLG Regensburg); Timon Lorenz (OLG Regensburg) musste verletzungsbedingt von seiner Nominierung zurücktreten.

Ann-Charlotte Spangenberg läuft für Deutschland
Ann-Charlotte Spangenberg läuft für Deutschland  Foto: Fred Härtelt

Das Wettkampfprogramm startet am Freitag ab 13:30 Uhr mit dem Sprint in Ruoms, der durch einen Kartenwechsel und künstliche Sperren einen guten Überblick erfordern wird. Mit Lukas Becker wird direkt ein deutscher Sprintspezialist das Rennen eröffnen. Langdistanz und Staffel werden dann in zwei völlig unterschiedlichen Geländetypen stattfinden, die eines gemeinsam haben: zahlreiche Höhenmeter. Zumindest ein der Staffelkarte ähnliches Gelände wird aber im Vorhinein als Model Event angeboten, um einen ersten Eindruck zu erlangen.

Das deutsche Team hat neben wenigen international erfahrenen Junioren auch einige Hochstarter mit dabei, die eigentlich noch D/H16 laufen dürften. Für die Jüngeren wird daher natürlich das Sammeln von Erfahrungen auf internationaler Bühne an erster Stelle stehen, um in Zukunft davon profitieren zu können – die Ergebnisse sind zweitrangig. Die Junioren haben dagegen höhere Zielsetzungen und wollen sich im diesmal sehr starken Feld der 22(!) teilnehmenden Nationen gut platzieren. Ob die Wettkämpfe live im Internet verfolgbar sein werden, ist derzeit leider nicht bekannt. Gegebenenfalls wird es von der Zielwiese aus eine Information auf dem Schwarzen Brett geben.


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Autor: Nina Döllgast
Eingestellt am 24.09.2019

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