Orientierungslauf in Deutschland


JEC endet am zweitletzten Posten

Mit einem einstimmigen Entscheid der Coaches endete der Junioren Europacup (JEC) auf La Bretaye in der französischen Schweiz. Nachdem am Sonntag rund ein Drittel der Läuferinnen und Läufer das Sperrgebiet auf der Routenwahl zum letzten Posten ignoriert hatten, entschieden sich die Coaches dafür, die letzte Zwischenzeit am vorletzten Posten als Endzeit des Massenstartrennens zu werten.

Ann-Charlotte Spangenberg mit Kampf im Saisonfinale
Ann-Charlotte Spangenberg mit Kampf im Saisonfinale  Foto: Fotos by JEC2018

Somit feierten die Geschwister Aebersold und die Skandinavier zum Abschluss ausgiebig. In gewohnt souveräner Manier und dem Sperrgebiet über die Bergroute ausweichend erschien Simona Aebersold in ihrem letzten Wettkampf als Juniorin als erste in der Zielarena auf La Bretaye. Eine knappe Stunde später tat es ihr bei den H18 ihr Bruder Fabian gleich. Bei den Junioren war der Norweger Erling Hjermstad der lachende Sieger, während bei den D18 die Finnin Maria Määttänen nach somit nur rund 31 Minuten das Rennen als Siegerin beendete. Sie war auch die einzige der vier Sieger, welche die Zwischenzeit nicht alleine passierte.

Die deutschen Athleten und Athletinnen hatten von Beginn weg nichts mit der Entscheidung zu tun. Bereits nach der ersten der drei zu laufenden Schlaufen hatten im ruppigen Alpgelände alle 16 gestarteten Deutschen den Kontakt mit der Spitze verloren. Bei der gemeinsamen Auswertung nach dem Wettkampf wurde festgestellt, dass wenn man dauernd damit beschäftigt ist, sich auf den Beinen zu halten, auch die Kartenarbeit massiv leidet. Im kommenden Winter, war man sich einig, muss vermehrt auch in die Ausbildung einer besseren Motorik investiert werden. Schön und bequem war es im 4-Stern-Hotel in Villars-sur-Ollon, weitere solche Aufenthalte wollen verdient sein.

Umstrittenes Sperrgebiet zum Schluss
Umstrittenes Sperrgebiet zum Schluss  Foto: Fotos by JEC2018

So musste sich das deutsche Team zum Abschluss mit den Plätzen 13 und 15 von Erik Döhler (TUS Rüppurr) und Ole Hennseler (MTV Seesen) bei den Junioren sowie den Plätzen 23, 28 und 29 von Isabel Seeger (OLG Regenbsurg), Birte Friedrichs (MTV Seesen) und Ann-Charlotte Spangenberg (TG 1860 Münden) als Bestresultate zufrieden geben.

Der C-Kader Trainer konnte dann noch von den Athleten einen weiteren großen Bilderrahmen mit Teamfotos der Junioren-WM der vergangenen Jahre entgegen nehmen. Vielen Dank - man sieht sich bald wieder in der Elite!

Nachträgliche Anmerkung: Parallel zum JEC wurde ein Nationaler Wettkampf ausgetragen. Daher haben sich Teilnehmer im künstlichen Sperrgebiet aufgehalten. Aufgrund der damit entstandenen Unsicherheiten wurde die veränderte Wertung vorgenommen.

Ergebnisse


Damen 18

1. Maria Määtännen	Finnland	31:29 min
2. Ella Olsson Schweden 31:30 min
3. Elisaveta Botova Russland 31:31 min
51. Hannah Hänsel Deutschland 42:12 min
61. Lina Buchberger Deutschland 64:05 min
63. Solia Stamer Deutschland 81:46 min
Aufg. Meike Hennseler Deutschland


Herren 18

1. Fabian Aebersold	Schweiz		41:37 min
2. Viktor Svensk Schweden 43:45 min
3. Isak Jonsson Norwegen 44:19 min
41. Riccardo Casanova Deutschland 51:42 min
57. Carlo Wengler Deutschland 61:09 min


Damen 20

1. Simona Aebersold	Schweiz		36:31 min
2. Synne Strand Norwegen 40:39 min
3. Siiri Silvennoinen Finnland 41:22 min
23. Isabel Seeger Deutschland 45:40 min
28. Birte Friedrichs Deutschland 47:48 min
29. A.-C. Spangenberg Deutschland 48:12 min
40. Mareike Seeger Deutschland 62:20 min


Herren 20

1. Erling Hjermstad	Norwegen	54:59 min
2. Simon Mark Schweden 55:52 min
3. Eirik B. Langedal Norwegen 55:55 min
13. Erik Döhler Deutschland 60:45 min
15. Ole Hennseler Deutschland 60:50 min
41. Cedrik Klein Deutschland 73:30 min
42. Veit Slodovski Deutschland 73:32 min
44. Franz Gawlitza Deutschland 75:30 min
54. Colin Kolbe Deutschland 82:56 min


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Autor: Thomas Meier
Eingestellt am 09.10.2018

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