Orientierungslauf in Deutschland


Orientierungssport bei den Deutschen Waldtagen 2018

Unter dem Motto „Wald bewegt“ veranstaltete das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 13.- 16. September die Deutschen Waldtage 2018. Neben der Hauptveranstaltung in Berlin wurden bundesweit zahlreiche regionale Veranstaltungen durchgeführt. Bei der Präsentation von Best-Practice-Beispielen berichtete Prof. Dr. Nikolaus Risch am vergangenen Donnerstag vom Orientierungssport.

Logo Deutsche Waldtage 2018
Logo Deutsche Waldtage 2018

Sport, Erholung und Gesundheit standen bei den Waldtagen 2018 im Mittelpunkt. So war es nicht ganz überraschend, dass Prof. Dr. Nikolaus Risch als Beauftragter für Umwelt- und Naturschutz im Technischen Komitee Orientierungslauf als einer der Referenten angefragt wurde. Nach einer Begrüßung von Bundesministerin Julia Klöckner (BMEL) sowie Alfons Hörmann (Präsident Deutscher Olympischer Sportbund) und Georg Schirmbeck (Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates) stand zunächst die Preisverleihung für einen Instagram-Fotowettbewerb an.

Im Anschluss folgten mehrere Best-Practice-Beispiele zu den Themen Sport, Erholung und Gesundheit. Vor knapp 200 Zuhörerinnen und Zuhörern führte der Beauftragte für Umwelt- und Naturschutz zunächst das persönliche Leitmotiv RESPEKT an. Dies bedeutet „Respekt für unterschiedliche Interessenslagen im Kontext des Themas „Wald“ und auch für kontroverse Diskussionen, wenn sie fair und lösungsorientiert geführt werden“

Orientierungslauf mitten in der Natur
Orientierungslauf mitten in der Natur  Foto: Fred Härtelt

Weiter ging Risch auf den bei der „Grünen Woche“ abgeschlossenen Kooperationsvertrag zwischen dem Deutschen Forstwirtschaftsrat und dem Deutschen Olympischen Sportbund ein und stellte die Frage, was die sinkende Anzahl von Sporttreibenden für eine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden jedes Einzelnen hat. Der Orientierungslauf wurde im Anschluss umfassend in der Entstehung, Ausübung und Verbreitung vorgestellt. Gleichfalls wurde auf Schnittmengen und Interessenkonflikte der verschiedenen Akteure im Wald eingegangen. So wurden Gesprächskreise und Runde Tische zwischen Förstern, Jägern, Waldbesitzern sowie Ausrichtern angesprochen. Mehrere Beispiele von Veranstaltungen führten zum Fazit, dass es zwar nicht immer klappt, aber immer öfter.

Neben weiteren Best-Practice-Beispielen von Manfred Baum (Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern), Jens Prüller (Geschäftsbereichsleiter Sportinfrastruktur des Landessportbunds Hessen e.V.) und Carsten Wilke (Präsident Deutscher Forstverein e. V. und Abteilungsleiter Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) folgte im Anschluss eine Diskussion mit Publikumsbeteiligung.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 18.09.2018

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