Orientierungslauf in Deutschland


Deutsche Läufer in Lettland von Hunden attackiert

Noch vier Wochen bis zur WM in Lettland bedeuten für das Nationalteam höchste Zeit, sich in Cesis o-technisch auf das Event des Jahres vorzubereiten. Dafür wurden acht intensive Trainings in relevantem Gelände absolviert. Dabei stießen die Läufer nicht nur physisch an ihre Grenzen, sondern hatten auch mental mit den Widrigkeiten des Geländes zu kämpfen.

Nationalläufer aus Deutschland, Russland und Spanien
Nationalläufer aus Deutschland, Russland und Spanien  Foto: Sven Hommen

Der Wald bietet neben tausenden Blau- und Walderdbeeren oft sehr anspruchsvolle Orientierungsaufgaben. Großteils ist das Gelände wegen des starken Bewuchses sehr schlecht zu belaufen oder es ist relativ steil. Herumliegende Bäume erschweren zusätzlich das Vorwärtskommen. Doch auf zwei Trainingskarten kam es noch schlimmer. Denn dort trieben sich große Wachhunde herum, die bei einer Begegnung den Puls auch bei einem ruhigen Training schnell mal in die Höhe schießen ließen. Trotz einiger unfreiwilliger Treffen mit alles andere als friedfertigen Hunden hat das Nationalteam den Überlebenskampf in der grünen Hölle Lettlands bisher ohne Verletzungen überstanden.

Bei den abschließenden Staffelstarts wurde mit Russen und Spaniern der Gegnerkontakt geübt, um trotz müder Beine perfekt vorbereitet bei den Testläufen am Wochenende zu starten.

Zur WM im Orientierungslauf wird Deutschland durch die Damen Susen Lösch (USV Jena), Anna Reinhardt und Paula Starke (beide USV TU Dresden) vertreten. Zum Herrenteam zählen Moritz Döllgast (TV Oberbexbach), Philipp Müller (Post SV Dresden), Christoph Prunsche (TUS Lübbecke), Marvin Goericke (Berliner TSC) und der Junior Colin Kolbe (TuS Lübbecke), der sich aktuell allerdings in der unmittelbaren Vorbereitung auf die Junioren-Weltmeisterschaft befindet.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde im Nachgang entschärft.


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Weitere Informationen Testläufe

Autor: Nationalteam & Daniel Härtelt
Eingestellt am 05.07.2018

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