Orientierungslauf in Deutschland


Senioren-Weltmeisterschaften in Dänemark

Wie jedes Jahr die Zugvögel gen Süden, zieht es gestandene Orientierer Jahr für Jahr zu den Senioren-Weltmeisterschaften - dieses Mal vom 6.-13. Juli in das Gebiet zwischen Kopenhagen und Hilleröd nach Dänemark. Mehr als 4.200 Läufer ab 35 Jahren haben sich für die Titelkämpfe angemeldet. Zum Teilnehmerfeld zählen auch 142 deutsche Orientierungsläufer.

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Schon vor der Eröffnungszeremonie am Nachmittag des 6. Juli in der Arena Farum besteht die Möglichkeit im Nærum Gymnasium an einem Indoor-OL teilzunehmen.

Die Qualifikation und das Finale über die Sprintdistanz folgen am 7. und 8. Juli. Nach einem Ruhetag geht es am 10. Juli erstmals in die dänischen Wälder. Dann gilt es sich sowohl für das Finale über die Langdistanz am 13.Juli als auch für das neu eingeführte Finale der Mitteldistanz am 11. Juli zu qualifizieren. Entsprechend des Ergebnisses der Mitteldistanz besteht allerdings noch die Möglichkeit in ein besseres Langdistanz-Finale aufzusteigen oder in schlechteres abzusteigen. Grundsätzlich werden die Läuferinnen und Läufer entsprechend der Qualifikationsergebnisse und der Anzahl der Starter pro Kategorie in das jeweilige Finale eingeordnet.

Wald in Dänemark
Wald in Dänemark  Foto: Ausrichter WMOC 2018

Im Feld der teilnehmenden 45 Nationen sowie 45 Startern ohne Nationenangabe sind die deutschen Orientierungsläufer allein von der Anzahl auf Rang 10. Ganz vorn – wie immer - Schweden (844), Finland (654) und Norwegen (553). Mit je nur einem Teilnehmer starten Argentinien und Kasachstan. Gar nicht vertreten ist Afrika.

Hoffnungsträger auf Medaillen und TOP 6 – Platzierungen sind u.a. Helmut Conrad (TU Dresden) in der H 75 (3 Qualigruppen á 80 Starter) oder die frühere Juniorenweltmeisterin Kristin Hagen-Ritzenthaler (D 40 - TSV Jetzendorf, 2 Qualigruppen). Mit rund 320 Konkurrenten muss sich Michael Thierrolf (H 55 / TSG Bad König) auseinandersetzen. Spannend dürfte schon die Qualifikation im Sprint der H 50 werden, starten doch Exweltmeister Michael Finkenstedt (OLV Uslar) und Nils Schmiedeberg (Turbine Neubrandenburg) in der gleichen Qualigruppe gegeneinander.

Älteste deutsche Starterin ist einmal mehr Brigitte Schmiedeberg (Turbine Neubrandenburg), die in der D 80 mit etwas Glück auch noch in die TOP 6 laufen kann. Ältester Starter insgesamt ist der Finne Unte Nyyistila in der Kategorie H 95.


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Autor: Bernd Wollenberg & Daniel Härtelt
Eingestellt am 06.07.2018

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