Orientierungslauf in Deutschland


Europas Nachwuchs zu Gast in Bulgarien

Vom 28. Juni bis zum 1.Juli geht es bei der Jugend-EM (EYOC) für knapp 400 junge Orientierungsläufer aus 35 Nationen um die begehrten Medaillen. Die neuen Europameister werden in den Klassen W16, W18, M16 und M18 in den Disziplinen Sprint, Lang und Staffel ermittelt. Aus Deutschland sind 14 Athleten an die steilen Nordhänge des Balkangebirges gereist.

Teamfoto vor dem Hotel
Teamfoto vor dem Hotel  Foto: Nationalteam

Das deutsche Team ist nach langer Anreise bereits seit Montagabend im bulgarischen Veliko Tarnovo.

Am Dienstag wurden zur Geländegewöhnung zwei kurze OL-Einheiten gelaufen, bei denen die für die Walddisziplinen relevanten Karten genutzt wurden. Während das steinige Staffelgelände zum Teil dschungelartigen Bewuchs aufweist, war der Wald neben dem Langdistanzgebiet überraschend gut belaufbar.

Die Teilnehmer erwarten sicherlich anspruchsvolle Bahnen, auf denen es gilt, die Fehlerzeiten möglichst gering zu halten. Auch das Sprintgelände in einer Festungsanlage lässt einen interessanten Wettkampf erwarten.

Karte staffelrelevantes Gelände
Karte staffelrelevantes Gelände  Foto: Nationalteam

Das Team


D16

Lina Buchberger (MTV Seesen), Josephine Müller (USV TU Dresden), Kayla Ritzenthaler (TSV Jetzendorf), Luise Steinert (SV Lengefeld)

H16

Lucas Imbsweiler (TV Oberbexbach), Konstantin Kunckel (USV TU Dresden), Martin Scheuermann (SSV Planeta Radebeul), Konrad Stamer (Preetzer TSV)

D18

Meike Hennseler (MTV Seesen), Charlotte Leonhardt (SV IHW Alex Berlin)

H18

Riccardo Casanova (OLG Regensburg), Erik Scheuermann (SSV Planeta Radebeul), Anton Silier (Preetzer TSV), Carlo Wengler (Berliner Turnerschaft)

Veliko Tarnovo im nördlichen Teil des Balkangebirges
Veliko Tarnovo im nördlichen Teil des Balkangebirges  Foto: Nikola Gruev

Das junge Trainerteam besteht in diesem Jahr aus den Jugendtrainern Nina Döllgast und Karsten Leideck sowie dem EYOC-erfahrenen Junior Veit Slodowski.

Neben wenigen international erfahreneren Athleten sind einige Neulinge nominiert worden, für die das Sammeln von Erfahrungen an erster Stelle steht. Dennoch lässt das momentane Leistungsvermögen auf ansprechende Ergebnisse in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes hoffen. Bei gutem Gelingen sind sicherlich mehrere Top 20-Platzierungen möglich.

Den Auftakt bildet am Freitagvormittag die Sprintdistanz, gefolgt von der Langdistanz (Samstag) und der Staffel (Sonntag). Die Wettkämpfe werden anhand von Liveergebnissen und GPS-Tracking ausgewählter Läufer im Internet zu verfolgen sein.


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Autor: Nina Döllgast
Eingestellt am 27.06.2018

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