Orientierungslauf in Deutschland


Ein Leben mit dem Orientierungslauf

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Skandinavien Veranstaltungen im Orientierungssport dokumentiert. 1963 fand dann erstmalig in der Bundesrepublik Deutschland eine Deutsche Meisterschaft im Orientierungslauf statt. Im brandenburgischen Trampe wurden somit die insgesamt 55. Titelkämpfe über die Langdistanz ausgetragen. Ein Orientierungsläufer aus Duisburg hat an allen Meisterschaften teilgenommen.

Jörg Herbrand
Jörg Herbrand  Foto: Larissa Rand

Hört man heute den Namen Duisburg, so denkt man nicht zwangsläufig an Skilaufen. Über den Ski-Klub Duisburg ist Jörg Herbrand zunächst zum Skilaufen und dann auch zum Orientierungslaufen gekommen. Seitdem hat der Virus Orientierungslauf den damals 17-Jährigen nicht mehr losgelassen.

Dabei schätzt der Duisburger bis heute vor allem die Abwechslung zwischen Laufen und Orientieren sowie die „Coolness“, welche man anhand des Zeitdrucks und des möglichen Gegnerkontakts benötigt. So ist der inzwischen 72-Jährige bis heute mit seinem Wohnwagen und Frau Monika bei Orientierungsläufen unterwegs und kann auf unzählige Erlebnisse in den vergangenen Jahrzehnten zurückblicken. Hängen geblieben ist unter anderem eine Begegnung mit einem riesigen Elch in Schweden, bei dem sogar der Boden gebebt hat.

Heute sind die Beine beim gebürtigen Ruhrorter nicht mehr ganz so schnell wie früher. Die Liebe zum Orientierungslauf in den verschiedensten Wäldern, Parks, Städten und Dörfern ist aber nach wie vor geblieben.

Zur Deutschen Meisterschaft in Trampe stand Jörg Herbrand in der H70 am Start.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 07.10.2017

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