Orientierungslauf in Deutschland


Junioren Europa Cup in Fürstenfeld/Österreich

Während die Weltspitze der Elite um die letzten Punkte beim Weltcup läuft, messen sich die besten Nachwuchsläufer beim Junioren Europa Cup (JEC) in Fürstenfeld, Österreich. Das deutsche Team ist mit 14 Athletinnen und Athleten am Start. Während die Entscheidungen in der Staffel schon am heutigen Freitag gefallen sind, stehen für Samstag und Sonntag noch eine Langdistanz sowie ein Sprint auf dem Programm.

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Für die Athleten ungewohnt startete der diesjährige JEC mit dem Staffelwettkampf, der in den Klassen M20 und W20 ausgetragen wird. Ausgehend vom Wettkampfzentrum auf dem Gelände eines Freibads hatten die jungen Läufer zwischen 4,5 und 5,5 Kilometer zu bewältigen, wobei die Eindrücke vom gestrigen Model-Event ein schnelles Gelände erwarten ließen. Viele kleine, fast parallel verlaufende Tälchen forderten permanenten Kartenkontakt, wobei vor allem im Postenraum Zeit verloren werden konnte. Die kurze Schlussschlaufe auf dem Freibadgelände provozierte spannende Kopf-an-Kopf-Rennen.

Das deutsche Team startete mit zwei Damen- und drei Herrenteams in den Wettkampf. Am besten schnitt das erste Herrenteam ab, wobei Startläufer Veit Slodowski (USV Jena) lange Zeit in Führung lag. Diese musste er nach einem ca. zweiminütigen Fehler leider abgeben, konnte diesen Rückstand aber auf dem Weg ins Ziel nochmal leicht verkürzen. Colin Kolbe (TUS Lübbecke) wechselte nach einem sehr souveränen Lauf auf Rang drei liegend auf Ole Hennseler (MTV Seesen). Ole fühlte sich physisch nicht in der besten Verfassung, weswegen er die gute Ausgangsposition nicht halten konnte und das Rennen schließlich auf Rang 10 beendete.

Das zweite Herrenteam mit den H18-Läufern Riccardo Casanova (OLG Regensburg), Cedrik Klein (USV TU Dresden) und Henning Kapischke (OK Mark Brandenburg) landete mit zufriedenstellenden Läufen auf dem 28. Platz. Joris Hochstetter (USV Jena) und Philipp Schwarck (OLG Regensburg), die mit dem Kanadier Jan Erik Naess ein Mixed-Team bildeten, wussten ebenfalls zu überzeugen und hätten mit ihren Zeiten Rang 23 belegt.

Keinen guten Tag erwischten die beiden Damenteams, die in den Besetzungen Ann-Charlotte Spangenberg (TG 1860 Münden), Birte Friedrichs (MTV Seesen) und Dorothea Müller (Post SV Dresden) sowie Mareike Seeger, Marei Lehner und Isabel Seeger (alle OLG Regensburg) liefen. Viele individuelle Fehler summierten sich zu einem Rückstand, der nur zu Platzierungen im letzten Viertel der Rangliste reichte.

Während es bei den Juniorinnen einen Doppelsieg der Schweizerinnen vor Russland gab, triumphierten bei den Junioren die Tschechen vor Schweden und der Schweiz.


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Autor: Nationalteam
Eingestellt am 29.09.2017

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