Orientierungslauf in Deutschland


13000 Starter beim O-Ringen 2017

Nach den beiden ersten Etappen und dem Ruhetag im Orientierungslauf sieht es für die deutschen Teilnehmer bei der größten Orientierungssportveranstaltung der Welt gut aus. Den Weg in das schwedische Värmland fanden in diesem Jahr allerdings weniger Sportler als in den vergangenen Jahren. Vor allem Ole Henseler (MTV Seesen) fühlt sich wohl in den zu seiner zweiten Heimat gewordenen schwedischen Wäldern.

Wettkampfwiese beim O-Ringen
Wettkampfwiese beim O-Ringen  Foto: Bernd Wollenberg

Nach seinem Überraschungssieg in der H 20 am Starttag musste der Nationalläufer in der zweiten Etappe einige kleine Fehler verkraften. Das reicht aber immer noch zu einem sehr guten zweiten Platz mit einer aktuellen Gesamtlaufzeit von 1:36:01 Std. Der aktuell Führende, Trygve Heggedal (Norwegen), ist mit 1:35:13 Std. noch in deutlicher Sichtweite, so dass die kommenden Tage noch recht spannend werden dürften.

Sehr gut noch im Rennen ist ebenfalls Ellen Klüser (USV TU Dresden / 1:37:50 Std.) – die D 18 wird angeführt von der schottischen Jugendauswahlläuferin Grace Molloy mit 1:29:31 Std.

Ihre Altersgefährten Frank Gawlitza (1:27:15 Std./Platz 8) und Henrik Holzhauser (1:29:42 Std./Platz 13) starten für das deutsche Jugendteam und sind beide noch durchaus im zeitlichen Kontakt zum führenden Eskil Froisland (NOR / 1:19:54).

TrailO in Schweden
TrailO in Schweden  Foto: Bernd Wollenberg

In der Damen-Elite führt aktuell der schwedische Superstar Tove Alexandersson (Stora Tuna OK) die Konkurrenz an. Bei den Herren liegt Magne Daehli (Halden SK) an der Spitze. Erstmals gibt es bei O-Ringen allerdings auch Probleme mit der Ergebnisdarstellung und im Kartendruck.

Natürlich laufen neben dem OL auch wieder einige weitere Orientierungsdisziplinen, die alle in diese 13000 Teilnehmer einfließen und alle deutsche Starter verzeichnen, wie z.B. beim Mountainbike Orientieren Harald Männel (OL-Team Wehrsdorf), Trail Orientieren und Biathlon Orientieren Sebastian Fleiß (Berliner TSC). Und genauso natürlich gibt es wie jedes Jahr diverse Rahmenveranstaltungen, die O-Ringen ja erst zu dem Familensportfest im Ortientierungssport werden lassen.


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Autor: Bernd Wollenberg
Eingestellt am 25.07.2017

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