Orientierungslauf in Deutschland


Veit Slodowski stark im Sprint

Mit einem technisch sehr guten Lauf hat der amtierende Elite-Meister Veit Slodowski (USV Jena) bei den Weltmeisterschaften der Junioren in Finnland für die erste Platzierung in den Top 20 gesorgt. Dorothea Müller (Post SV Dresden) war über die Sprintdistanz abermals die stärkste deutsche Läuferin. Die Titel gingen erneut in die Schweiz und nach Finnland.

Veit Slodowski zur DM. (Archivbild)
Veit Slodowski zur DM. (Archivbild)  Foto: Fred Härtelt

Westlich des Zentrums von Tampere fielen heute die Entscheidungen über die kürzeste Distanz im Rahmen der Weltmeisterschaften des Nachwuchses. In einem bergigen Gelände im Stadtgebiet mussten bei den Damen 3,0 km und bei den Herren 3,5 km absolviert werden. Veit Slodowski und Dorothea Müller zeigten jeweils technisch starke Rennen. Beide ließen sich in Ihrem Lauf auch nicht vom unerwarteten Start außerhalb des Wohngebietes beirren. Die Auswahlläufer beendeten den Wettkampf auf dem 18. und dem 28. Platz.

Ole Hennseler (MTV Seesen) erreichte nach einem aus seiner Sicht anspruchsvollen Lauf den 41. Rang. Colin Kolbe (TUS Lübbecke) hatte einen guten Start. Nach einem Fehler musste sich der Kaderläufer am Ende mit dem 43. Rang zufrieden geben. Bei den Damen zeigten auch Mareike Seeger (OLG Regensburg) und Birte Friedrichs (MTV Seesen) gute Läufe. Sie beendeten das Rennen auf dem 50. und 51. Platz.

Isabel Seeger erreichte gemeinsam mit Ann-Charlotte Spangenberg (TG 1860 Münden) den 70. Platz. Ellen Klüser (USV TU Dresden) lief auf Rang 110.

Der technische Anspruch wurde durch einen Kartenwechsel zusätzlich erhöht. Somit sah man viele andere Läufer im Gelände. Hinzu kam die erschwerende läuferische Komponente aufgrund des Regens. Dadurch war es teilweise sehr rutschig. Entsprechend viele Stürze waren zu verzeichnen.

Die nun zweifachen Weltmeister Simona Aebersold (Schweiz) und Olli Ojanaho (Finnland) hatten im direkten Vergleich mit den besten deutschen Teilnehmern eine höhere Laufgeschwindigkeit und die ein oder andere schnellere Routenwahl.

Nach einem Ruhetag geht es am Freitag ab 9 Uhr mit der Langdistanz weiter.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 12.07.2017

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