Orientierungslauf in Deutschland


Dorothea Müller Top 30 zur JWOC

Als beste Deutsche lief Dorothea Müller (Post SV Dresden) über die Mitteldistanz auf den 27. Rang. Die weiteren deutschen Starter im A-Finale erzielten bei den Junioren-Weltmeisterschaften (JWOC) in Finnland eine Platzierung zwischen dem 37. und 53. Platz. Colin Kolbe (TUS Lübbecke) wurde disqualifiziert. Die Weltmeistertitel gingen in die Schweiz und nach Finnland.

Dorothea Müller lief zur JWOC auf den 27. Rang.
Dorothea Müller lief zur JWOC auf den 27. Rang.  Foto: Remy Steinegger

Zum Finale über die Mitteldistanz befand sich die Arena abermals in Viitapohja. So mussten die besten Junioren erneut durch die finnischen Waldgebiete nördlich von Tampere orientieren. Im Gegensatz zum Vortag war der technische Anspruch im feineren Wettkampfgelände leicht gestiegen.

Hinzu kam sicherlich auch der Druck, den sich einige deutsche Junioren nach sehr guten Qualifikationsläufen ausgesetzt sahen. So zeigte Dorothea Müller einen guten Finallauf, bei dem aber die letzte Konzentration für die Bestätigung des sehr guten Vorlaufes fehlte. Neben einer langen Routenwahl auf dem Weg zur Arenapassage verlor die Dresdner Orientierungsläuferin zum letzten Posten wertvolle Zeit. Ähnlich wie auch andere Läufer ließ sie sich auf dem Weg zur Arena von zahlreichen Trampelpfaden im Gelände irritieren. Sie beendete das Rennen auf dem 27. Rang.

Laut Bundestrainer Thomas Meier gelang es den Geschwistern Isabel und Mareike Seeger (beide OLG Regensburg) eine nahezu optimale technische und läuferische Leistung im Finale abzurufen. Sie liefen auf den 37. und 42. Rang. Birte Friedrichs (MTV Seesen) knickte nach einem gelungen Start um und konnte das Rennen somit nicht mehr mit voller Geschwindigkeit beenden. Im Gesamtklassement bedeutete dies den 48. Rang.

Kartenausschnitt Mitteldistanz
Kartenausschnitt Mitteldistanz

Im A-Finale der Herren lief es sowohl für Colin Kolbe als auch Ole Hennseler (MTV Seesen) nicht optimal. Colin Kolbe überlief bei seinem Rennen den 9. Kontrollpunkt, so dass er im Nachgang disqualifiziert werden musste. Ole Hennseler verrutschte beim Kartenlesen zwischen dem 7. und 8. Posten. Daher lief er mehrfach den schon absolvierten Posten an, bevor er dies merkte. Der Seesener Orientierungsläufer beendete das Rennen somit auf dem 53. Rang.

Für die deutschen Finalisten im B-Finale bestand das Ziel an diesem Tag weitere Erfahrungen zu sammeln und sich auf die kommenden Aufgaben einzustimmen.

Die Titel sicherten sich mit klarem Vorsprung Simona Aebersold (Schweiz) und Olli Ojanaho (Finnland).

Am Mittwoch starten die ersten Läufer ab 10 Uhr zur Sprintentscheidung.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 11.07.2017

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