Orientierungslauf in Deutschland


Deutsches JWOC-Team will Resultate aus dem Vorjahr bestätigen

Am kommenden Montag starten in der mittelfinnischen Stadt Tampere die diesjährigen Junioren Weltmeisterschaften (JWOC). Mit am Start werden 4 Junioren und 6 Juniorinnen aus Deutschland sein. Ziel ist es, die Resultate der Einzelwettbewerbe vom Vorjahr zu bestätigen und sich in den Staffeln weiter den Top-10 anzunähern. In der Juniorenklasse bis 20 Jahre sind insgesamt 153 Damen und 177 Herren gemeldet.

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Erik Döhler (TUS Rüppurr), Ole Hennseler (MTV Seesen), Colin Kolbe (TUS Lübbecke) und Veit Slodowski (USV Jena) werden in der M20 am Start stehen. Birte Friedrichs (MTV Seesen), Ellen Klüser (USV TU Dresden), Dorothea Müller (Post SV Dresden), Isabel Seeger, Mareike Seeger (beide OLG Regensburg) und Ann Charlotte Spangenberg (TG 1860 Münden) bilden das deutsche Team bei der W20. Betreut werden die zehn Nachwuchsathleten in Finnland von Bundestrainer Thomas Meier und B-Kaderläufer Christoph Prunsche. Es ist ein erfahrenes Team, welches die fünf Wettkämpfe in Angriff nehmen wird. Neben zahlreichen Teilnahmen an vergangenen Jugend-Europameisterschaften (EYOC) und JWOC, hat sich das Team in den letzten neun Monaten zweimal zum Trainingslager in Tampere getroffen und kann so, bezogen auf die spezifische Vorbereitung im Gelände, mit den Topnationen mindestens mithalten.

Auswahlteam zur JWOC
Auswahlteam zur JWOC  Foto: Nationalteam

Anfang Juni, beim letzten Trainingsaufenthalt, bestritten die meisten deutschen Athleten die finnischen Qualifikationsläufe. Dass es leichter ist, sich für das deutsche als für das finnische Team zu qualifizieren, war dann keine Neuigkeit. Die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf Routenwahl und Postenraumarbeit konnten aber in den darauffolgenden acht Trainingseinheiten in die Praxis umgesetzt werden. Die zum Schluss gemeinsam bestrittene JUKOLA-Staffel hatte ihren Sinn mehr als teambildende Massnahme und Gemeinschaftserlebnis denn als Wettkampfpraxis. In den darauffolgenden drei Wochen wurde die Zeit noch genutzt, um an der Physis zu arbeiten. Eine Komponente in der die deutschen Junioren wie die Elite in den letzten Jahren noch Steigerungspotenzial aufzeigen konnten.

International ist bei Juniorentitelkämpfen im Vorfeld immer schwierig Favoriten zu benennen. Im finnischen Gelände werden aber die Einheimischen und die Skandinavier für Topplatzierungen sorgen wollen. Gespannt darf man auf das Abschneiden der vergangenes Jahr dominanten Schweizer sein. Die Überflieger Joey Hadorn und Simona Aebersold werden versuchen, an ihre Erfolge anzuknüpfen.

Programm


Montag, 10.07. ab 9 Uhr: Mitteldistanz Qualifikation
Dienstag, 11.07. ab 13:15 Uhr: Mitteldistanz A-Final
Mittwoch, 12.07. ab 10 Uhr: Sprintdistanz
Freitag, 14.07. ab 9 Uhr: Langdistanz
Samstag, 15.07. ab 13:30 Uhr: Staffel


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Autor: Thomas Meier
Eingestellt am 09.07.2017

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