Orientierungslauf in Deutschland


Weltmeisterschaften in Estland

Türen auf für die Weltmeisterschaften im Jahr 2017! Vom 30. Juni bis zum 7. Juli messen sich die aktuell besten Orientierungsläufer der Welt in und rund um Tartu, im Osten von Estland. Den Auftakt bilden zunächst die Sprintwettkämpfe. In der kommenden Woche stehen dann die Walddisziplinen auf dem Programm.

Türen auf für die WM.
Türen auf für die WM.  Foto: Fred Härtelt

Mit 100000 Einwohnern ist Tartu die zweitgrößte Stadt Estlands. In der typischen Studentenstadt werden am Freitag und Samstag die Einzelwettkämpfe über die Sprintdistanz ausgetragen. Die Sprintstaffel folgt am Sonntag dann westlich der Geburtsstadt des Orientierungsläufers Sixten Sild und des Radrennfahrers Jan Kirsipuu. Für die Walddisziplinen geht die Reise dann Richtung Süden.

Aus deutscher Sicht bestreiten die Qualifikation über die Sprintdistanz Christiane Tröße (SV TU Ilmenau), Paula Starke (USV TU Dresden), Marvin Goericke (Berliner TSC) sowie Felix Späth (OLG Siegerland). Damentrainer Jan Birnstock hofft, dass die deutschen Farben in diesem Jahr mal wieder in einem Sprintfinale zu sehen sind. In der Sprintstaffel sind die Top15 ein Wunschziel.

Logo WM
Logo WM

Bei den Walddisziplinen wurden die deutschen Starter auf den Einzeldisziplinen unlängst bekannt gegeben. Susen Lösch (USV Jena) wird über die Mitteldistanz und Langdistanz am Start stehen. Zum Damenteam zählt des weiteren Arntraut Götsch (USV Jena), welche sich ebenfalls speziell auf den Wald vorbereitet hat und beide Disziplinen absolviert. Während die Damen jeweils auf zwei Startplätze in den Einzeldisziplinen zurückgreifen können, so darf dort jeweils nur ein deutscher Herr das Rennen aufnehmen. Daher besteht in diesem Jahr die klare Devise hier genügend Punkte zu sammeln, um in den kommenden Jahren wieder jeweils zwei Startplätze zur Verfügung zu haben. Im Herrenaufgebot stehen ebenfalls Bjarne Friedrichs (MTV Seesen, Nominierung Mitteldistanz) sowie Moritz Döllgast (TV Oberbexbach, Nominierung Langdistanz). Neben Jan Birnstock zählt Sven Hommen zum Betreuerteam vor Ort.

In der Herrenkonkurrenz stehen im weltweiten Vergleich die großen Favoriten in den jeweiligen Disziplinen nahezu geschlossen am Start.

Bei den Damen haben im Vorfeld gleich zwei mögliche Medaillenkandidaten abgesagt. Judith Wyder (Schweiz) trat aufgrund einer Schwangerschaft unlängst zumindest vorübergehend vom Leistungssport zurück. Nach ihrem Titel über die Langdistanz im Jahr 2015 und einer verletzungsbedingten Absage im Jahr 2016, musste sich die Dänin Ida Bobach wieder mit demselben Grund bei dieser WM abmelden.

Susen Lösch war in den vergangenen Jahren die stärkste Dame.
Susen Lösch war in den vergangenen Jahren die stärkste Dame.  Foto: Fred Härtelt

Übertragen werden die Weltmeisterschaften in insgesamt 139 Ländern. Alle Medaillenentscheidungen werden live im Fernsehen in Dänemark, Estland, Finnland und Schweden zu sehen sein. Im Internet können die Übertragungen kostenpflichtig über die IOF-Seite „Live Orienteering“ gebucht werden. Die Live-Ergebnisse und Zwischenzeiten werden kostenfrei angeboten.

Auch in diesem Jahr wird das Presseteam von orientierungslauf.de versuchen ein möglichst umfassendes Bild der Titelkämpfe zu zeigen. Dazu werden zeitnah Hintergrundberichte, Pressemitteilungen, Bilder sowie Kurzmitteilungen auf der offiziellen Homepage, Facebook, Twitter sowie der Bilderdatenbank veröffentlicht.

Programm:


(Angabe Mitteleuropäische Zeit)

Freitag, 30. Juni: 12-14 Uhr Qualifikation Sprint, Tartu
Samstag, 1. Juli: 13:30-16 Uhr Finale Sprint, Tartu
Sonntag, 2. Juli: 15:55-17 Uhr Sprintstaffel, Viljandi
Dienstag, 4. Juli: 10-15:45 Uhr Langdistanz, Rõuge
Donnerstag, 6. Juli: 11-15:45 Uhr Mitteldistanz, Vitipalu
Freitag, 7. Juli: 11:45-15:45 Uhr Staffel, Vitipalu


Mehr:
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Live-Ergebnisse

Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 29.06.2017

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