Orientierungslauf in Deutschland


Deutsche Meisterschaft Mitteldistanz in Sachsen

In der Dippoldiswalder Heide werden am kommenden Samstag die Deutschen Meister über die Mitteldistanz gesucht. Am Sonntag folgt ein Bundesranglistenlauf über die Langdistanz. Beim nationalen Wochenende 20 km südlich von Dresden haben sich mehr als 700 Teilnehmer angemeldet.

Einsiedlerstein Dippoldiswalder Heide
Einsiedlerstein Dippoldiswalder Heide  Foto: Lysippos

Die Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz sind im richtigen Gelände oft etwas Besonderes. Während über die Lang- und Ultralangdistanz zumeist die Kondition der entscheidende Faktor ist, so spielt beim Sprint in der Regel die Schnelligkeit und die schnelle Entscheidungsfindung eine wesentliche Rolle. Die Mitteldistanz fordert hingegen als Zwischenform beim richtigen Gelände und einer entsprechenden Bahnlegung genau den Mix aus konditionellen und technischen Fähigkeiten, welche einen gut ausgebildeten Orientierungsläufer auszeichnet.

Der SV Robotron Dresden ist als Ausrichter der kommenden Deutschen Meisterschaften quasi schon Spezialist über diese Distanz. Nach eher verregneten Titelkämpfen im Ostererzgebirge im Jahr 2013, geht es nun in die Waldgebiete nördlich von Dippoldiswalde. Viele Läufer aus der deutschen OL-Szene haben sich am vergangenen Wochenende zu den Ratisbona Open schon mit einer fordernden Mitteldistanz auf die kommende Meisterschaft vorbereitet. Alle diejenigen, welche trotzdem noch Bedarf an einem unmittelbaren Training in der Wettkampfumgebung verspüren, können dies am Freitag ab 16 Uhr tun.

Der erste Start zur Meisterschaft folgt am Samstag ab 12 Uhr. In der Startliste der Herren-Elite steht auch der Dresdner Titelverteidiger Philipp Müller (Post SV Dresden). In der Damen-Elite wird Susen Lösch (USV Jena) aufgrund von Abwesenheit den Titel nicht verteidigen. Der MDR wird am Samstag mit mehreren Kameras von den Deutschen Meisterschaften berichten.

Am Sonntag fällt der Startschuss für den Bundesranglistenlauf über die Langdistanz 9 Uhr.

Bei der Anreise zum Wettkampf haben alle Teilnehmer eine Fülle von Möglichkeiten. Neben dem Auto und dem Bus bietet auch die Schmalspurbahn eine lohnende Alternative zum Erreichen des Wettkampfzentrums.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 05.05.2017


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