Orientierungslauf in Deutschland


Durchwachsene Senioren-WM für deutsche Teilnehmer

Vier Platzierungen unter den Top 20 konnten im Gesamtklassement bei den Weltmeisterschaften der Senioren in Neuseeland aus deutscher Sicht verbucht werden. Über die Sprintdistanz erzielte Steffen Lösch (USV Jena) das beste Ergebnis. Zur Langdistanz sorgte Brigitte Schmiedeberg (SV Turbine Neubrandenburg) für die beste deutsche Platzierung.

Kartenausschnitt Sprintdistanz
Kartenausschnitt Sprintdistanz

Die Anzahl der deutschen Starter hielt sich bei der Senioren-WM im Jahr 2017 in Grenzen. Viele schreckte die lange Anreise bis nach Neuseeland ab. Medaillengarant Helmut Conrad (USV TU Dresden) sagte aufgrund des ungünstigen Zeitpunktes ab.

So begab sich eine relativ kleine Delegation zu den Titelkämpfen, welche im Rahmen der World Masters Games als eine von insgesamt 27 Sportarten ausgetragen wurden.

Die Vorläufe über die Sprintdistanz stellten sich in einigen Klassen als hochgradig anspruchsvoll heraus. Basis für eine erfolgreiche Qualifikation für das jeweilige A-Finale war ein exaktes Studium der Routenwahlvarianten, um somit unnötige Umwege zu vermeiden. Im Finale lief Steffen Lösch auf dem Campusgelände der Universität Auckland als bester Deutscher in der H55 auf Rang 16. Julia Schlei (OLF Mainz) beendete das Rennen der D40 auf Rang 19.

Kartenausschnitt Langdistanz
Kartenausschnitt Langdistanz

Auch über die Langdistanz, nordwestlich von Auckland, wurden alle Starter zu den beiden Qualifikationsläufen und im Finale vor technisch anspruchsvolle Aufgaben gestellt. Brigitte Schmiedeberg lief in der D80 auf den 10. Rang. Mit dem 14.Platz lief Helmut Härtelt (SSV Planeta Radebeul) in der H65 ebenfalls in die Top20.

Im Rahmen der Senioren-WM kamen mehrere deutsche Läufer nicht in die Wertung.

Anmerkung der Redaktion: Der letzte Satz wurde im Nachgang angepasst.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 30.04.2017


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