Orientierungslauf in Deutschland


Ultralangdistanz-OL für Hartgesottene

Im Spreewald werden am kommenden Sonntag die Deutschen Bestenkämpfe über die Ultralangdistanz ausgetragen. Die Herren-Elite muss dabei eine Laufstrecke von über 30 Kilometer Luftlinie absolvieren. Ergänzt wird das Wochenende von einem Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz. Mehr als 450 Orientierungsläufer aus dem gesamten Bundesgebiet stehen in der Startliste.

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Bei den Deutschen Bestenkämpfen über die Ultralangdistanz werden einmal im Jahr die härtesten und ausdauerndsten Orientierungsläufer Deutschlands gesucht. Die Ausrichter vom Kaulsdorfer OLV schicken die Eliteklassen in diesem Jahr auf eine der wohl längsten jemals in Deutschland gelaufen Bestenkämpfe über diese Distanz. In dem größtenteils offenen Kiefernwald unweit der Stadt Märkisch Buchholz wird durch ein eiszeitlich geprägtes Gelände orientiert. Die technischen Anforderungen sollten im Gebiet mit regelmäßigem Wegenetz nicht zu hoch sein. Erwartet wird ein sehr schnelles Rennen.

Am Samstag haben 500 Starter zum Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz gemeldet. Während zum Bundesranglistenlauf die Eliteklassen sehr stark besetzt sind, so ist die Starterzahl zu den Bestenkämpfen überschaubar.

Die Sieger von 2016 Patricia Nieke (USV TU Dresden) und Philipp Müller (Post SV Dresden) starten in diesem Jahr zur Ultralangdistanz nicht in der Eliteklasse.

Der erste Läufer geht am Samstag ab 10 Uhr in den Wald. Sonntag ist der erste Start 9 Uhr.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 31.03.2017

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