Orientierungslauf in Deutschland


Überarbeitung der Wettkampfbestimmungen

Die sportliche und technische Weiterentwicklung der letzten Jahre erfordert zwingend eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Regelwerkes. Der Grundsatz, daß Regeln kurz und übersichtlich, aber einprägsam sein müssen, hat sich vor dem Hintergrund der Diskussionen der letzten Monate bestätigt. Transparenz bei der Regelfindung ist unabdingbar, die Gründe für Regeln müssen besser vermittelt werden. Dies wird künftig durch eine Arbeitsgruppe geschehen, die Interessenten offen steht.

Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es, einen in sich schlüssigen Regeltext kontinuierlich zu pflegen und Vorschläge für Regeländerungen auszuarbeiten. Dies unter intensiver Nutzung der Diskussionsforen. Damit wird eine angemessene Weiterentwicklung gesichert, die Konsensbildung unter den Aktiven und Organisatoren gefördert und die Beschlußfassung für das TK entscheidend erleichtert.
Für die kontinuierliche Arbeit konnten bisher 3 anerkannte Sportfreunde gewonnen werden: Rainer Müller (Dresden) , Wolfgang Lübke und Bernd Walter (Berlin). Es werden bis zu 3 weitere Personen aus anderen Regionen gesucht, die bereit sind, sich als ständige Arbeitsgruppe mit der Weiterentwicklung und Vermittlung des Regelwerks zu befassen.

Als ersten Schritt bitten wir alle Aktiven und Organisatoren um Hinweise zu Schwächen und Mehrdeutigkeiten der Wettkampfbestimmungen und um Vorschläge für die präzise Fassung. Es ist sinnvoll, wenn der Mangel an einem Praxisbeispiel kurz geschildert wird. Diese Hinweise bitte senden an:

Rainer Müller; Karl-Marx-Allee 43; 01109 Dresden
E-Mail: RMuellerOL@aol.com

Im zweiten Schritt wird die Arbeitsgruppe das Material sichten und die Ideen in eine Form gießen. Diese wird zur Diskussion gestellt. Wir streben an, eine erste Fassung im März 2003 unter www.orientierungslauf.de zu präsentieren. Nach Diskussion, Meinungsbildung und Überarbeitung möchten wir spätestens zur Saison 2004 die aktualisierten Wettkampfbestimmungen in Kraft setzen. Bei schnellerem Handlungsbedarf, noch im Jahr 2003, wird dies in Abstimmung mit den Ausrichtern geschehen, um diesen Planungssicherheit zu geben.

In einem dritten Schritt wollen wir ein Glossar entwickeln, das die Hintergründe der einzelnen Regeln darlegt und künftig die Weiterentwicklung historisch belegt.
Diese drei Elemente werden auch die Arbeitsweise der kommenden Jahre prägen, künftige Änderungen werden grundsätzlich nach diesem Verfahren vorbereitet. Das genaue Prozedere, Vorlaufzeiten für Änderungen, Spielregeln für Eingriffe in die laufende Saison, etc. wollen wir in der oben beschriebenen ersten Runde definieren.
Wir freuen uns auf eine konstruktive Diskussion und hoffen, die Kommunikation mit diesem Ansatz nachhaltig zu verbessern.

Für das Technische Komitee
Tobias Wolf – Wettkampf- und Kampfrichterwesen


Autor: Patrick Hofmeister
Eingestellt am 28.10.2002

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