Orientierungslauf in Deutschland


WUC Orientierungslauf 2016: Deutsche Aktive peilen Top 10-Platzierung an

Im ungarischen Miskolc startet am 30. Juli die Studierenden Weltmeisterschaft (WUC) Orientierungslauf 2016. Auch das deutsche Team mit Patricia Nieke, Moritz Döllgast (beide TU Dresden), Bjarne Friedrichs (Uni Göttingen), Philipp Müller (Uni Marburg) und Christoph Prunsche (Uni Paderborn) wird vor Ort bis zum 4. August versuchen, sich gegen die starke internationale Konkurrenz zu behaupten und für eine positive Überraschung zu sorgen.

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Die Delegationsleitung übernimmt das adh-Vorstandsmitglied Juliane Bötel. Nikolaus Risch als Trainer und Disziplinchef OL im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband und Jan Birnstock als Co-Trainer vervollständigen das Team.

Sportlich und organisatorisch erwartet der Disziplinchef „eine qualitativ sehr hochwertige Veranstaltung mit enormen physischen und mentalen Herausforderungen für die Aktiven.“ Das Niveau der WUC ist traditionell sehr hoch. In den vergangenen 20 Jahren wurden viele der Sieger später auch Welt- oder Europameister. Aufgrund der großen Leistungsdichte und der exzellenten Trainingsbedingungen vor Ort ist auf jeden Fall mit starken Teams aus Skandinavien und der Schweiz zu rechnen. Aber auch aus vielen anderen europäischen Ländern gibt es zumindest einzelne starke Läufer. Um bestens auf diese Herausforderung vorbereitet zu sein, haben die Teilnehmenden regelmäßig für die Strecke in Miskolc trainiert, Trainingslager vor Ort absolviert, oder auch bei den Europameisterschaften in Tschechien Ende Mai in ähnlichem Gelände wichtige Erfahrungen gesammelt.

Bereits zum wiederholten Mal fährt Bjarne Friedrichs als Teil einer Studierenden-Nationalmannschaft mit zur WUC. Sein angepeiltes Ziel ist klar: „Nachdem ich bei der letzten WUC 17. über die Lang- und 14. über die Mitteldistanz werden konnte, würde ich in diesem Jahr gerne mindestens einmal in die Top 10 der 80 bis 100 Teilnehmenden laufen.“ Auch adh-Disziplinchef Nikolaus Risch hält zwei Platzierungen unter den besten Zehn für sein fünfköpfiges Team für ein realistisches Ziel. „Mit zwei verletzungsbedingten Ausfällen kurz vor der WUC haben wir zwar wirklich Pech, doch die anderen Aktiven werden natürlich ihr Bestes geben“, erklärt Risch.

Neben den sportlichen Wettkämpfen freuen sich die Athleten auf die besondere Atmosphäre der Studierenden-Weltmeisterschaften, bei denen es etwas weniger „aufgeregt“ zugeht als bei Welt- oder Europameisterschaften. „Die Begeisterungsfähigkeit der Studierenden, großer Ehrgeiz, aber auch Kommunikation und das Knüpfen von Freundschaften zeichnen die WUC aus“, weiß Disziplinchef Risch zu berichten.


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Autor: Daniel Härtelt & Nikolaus Risch
Eingestellt am 28.07.2016

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