Orientierungslauf in Deutschland


OL zum Jahresauftakt in Israel

Auch wenn es kein jüdischer Feiertag ist, so hat sich auch im "Heiligen Land" das weltweite Feiern des Jahreswechsels durchgesetzt und so wundert es natürlich nicht, dass der dort sehr aktiv betriebene OL diesen Jahresauftakt gleich mit einem Doppel-OL-Wochenende begrüßte.

OL in Ashdot
OL in Ashdot  Foto: Bernd Wollenberg

Zum 1. und 2. Januar waren bei Caesarea und Ashdot jeweils um die 200 Orientierer aus Russland, USA, Neuseeland, Schweden, Deutschland und natürlich des gastgebenden Israels in den Sanddünen unweit des Mittelmeerstrandes aktiv. Der lockere Sandboden, der bis zu 15 m hohen Dünen, war stellenweise mit einem fast undurchdringlichen, dornigen Gebüsch durchsetzt. Durch das kräftezehrende Laufen und einem nicht eindeutig zu definierenden Wegenetz können die Wettkämpfe als läuferisch und orientierungstechnisch sehr anspruchsvoll beschrieben werden. Die Posten waren – israeltypisch – sehr fein gestellt.

Postenstandort Düne
Postenstandort Düne  Foto: Bernd Wollenberg

Mit am besten klar mit diesen Herausforderungen kamen die drei deutschen Vertreter. Sebastian Fleiß (Berliner TSC) siegte in der Juniorenkategorie gleich bei beiden Wettbewerben. Seine Teamkameraden Urs Trösch (H 50) erreichte einen ersten und einen zweiten Platz, Bernd Wollenberg (H 65) errang einen ersten und einen dritten Platz.

Natürlich bleibt speziell für die internationalen Teilnehmer noch Zeit für Sightseeing zu einigen der vielen historischen Sehenswürdigkeiten und auch ein Vorbereitungstraining, diesmal im "Biblic Landscape" von Neot Kedumim, einem israeltypischen bergigem Gebiet, das die Lebensbedingungen nebst Landwirtschaft zu biblischen Zeiten erlebnisnah wiederspiegelt und deren OL-Karte 2008 mal von Bernd Wollenberg erstellt wurde.


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Ergebnisse und weitere Informationen

Autor: Bernd Wollenberg
Eingestellt am 21.01.2016


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