Orientierungslauf in Deutschland


Weltcupstart in Deutschland mit Athletenlizenz

Die Senioren-Weltmeisterschaften und der Weltcup im Ski-Orientierungslauf in Deutschland rücken immer näher. Bei den Wettkämpfen in Oberwiesenthal und Klingenthal Ende Januar 2016 müssen alle Teilnehmer des Weltcups über eine durch die Internationale Orientierungslauf Föderation (IOF) ausgestellte Athletenlizenz verfügen. Mit Beginn der Saison 2015/2016 im Ski-Orientierungslauf greift das Lizenzierungsprogramm für alle Orientierungssportarten.

Beim Weltcup in Deutschland ist die Athletenlizenz notwendig.
Beim Weltcup in Deutschland ist die Athletenlizenz notwendig.

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Rahmen der Weltmeisterschaften 2015 in Schottland wurde das neue Lizenzierungsprogramm im großen Kreis vorgestellt. Die IOF verfolgt mit der Lizenzierung im Bereich der Erwachsenen mehrere Aspekte. So müssen alle Starter bei Weltcups und Weltmeisterschaften im Orientierungssport bestätigen, dass diese die Regeln der IOF akzeptieren und auch respektieren. Wesentlicher Bestandteil ist hier die sportlich faire Auseinandersetzung bei den definierten Wettkämpfen der IOF. Das Internationale Olympische Komitee erwartet eine entsprechende Rahmenrichtlinie für Athleten. Gleichfalls muss pro Athlet und Saison vom jeweiligen nationalen Verband eine Gebühr von 30€ bezahlt werden.

Gültig ist diese zunächst vom 1.November 2015 bis zum 31. Dezember 2016. Für niedrig gestufte IOF-Mitglieder mit dem Rang 6,7 oder 8 entfallen die Gebühren bei drei Athleten.

In dem als sehr sauber geltenden Orientierungssport wird das eingenommene Geld direkt in einen Anti-Doping-Fond eingezahlt. Zielstellung ist es hierbei die Überprüfungsszenarien weiter zu entwickeln.

Sollten die im Rahmen der Athletenlizenz aufgestellten Regeln gebrochen werden, muss sich der Orientierungssportler gegenüber der Gerichtsbarkeit der IOF verantworten.


Mehr:
IOF Information Athletenlizenz
Homepage WMSOC & Weltcup Deutschland
IOF Information WMSOC & Weltcup Deutschland

Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 12.11.2015

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