Orientierungslauf in Deutschland


Schottischer Mehrtagelauf in den Highlands

Parallel zu den Weltmeisterschaften nahmen mehr als 5000 Orientierungsläufer aus der ganzen Welt am schottischen Mehrtagelauf teil, welcher insgesamt über 6 Wertungsetappen ging. Die Läufer bekamen neben dem Erlebnis Weltmeisterschaft als Zuschauer in einer beeindruckenden Landschaft auch abwechslungsreiche Läufe, ein umfangreiches Rahmenprogramm sowie das typische Wetter geboten.

Ausblick von der Isle of Skye
Ausblick von der Isle of Skye  Foto: Fred Härtelt

Seit 1977 werden “the 6-Days” als größte OL-Veranstaltung in Großbritannien durchgeführt. Der Anspruch besteht darin, in einer Woche für alle Alters- und Läuferklassen fordernde Wettkämpfe zu organisieren, bei der in einer entspannten Atmosphäre auch die Umgebung genossen werden kann. In Verbindung mit der Vergabe der WM 2015 nach Schottland fiel die Wahl der Laufgebiete bei dieser Auflage in die Region rund um Inverness.

Schon seit vielen Jahren werden parallel zu den Weltmeisterschaften Mehrtageläufe organisiert, die den Teilnehmern die Möglichkeit bieten in einem ähnlichen Gelände wie die Nationalläufer auf Postensuche zu gehen. Auch einige deutsche Orientierungsläufer starteten in diesem Jahr bei “the 6-Days”. Nach der WM-Entscheidung in der Sprintstaffel nahmen viele OLer an einem offenen Sprint im selben Wettkampfgebiet teil. Im Wettkampfgelände der WM-Entscheidung in der Staffel und über die Mitteldistanz starteten die Teilnehmer des Mehrtagelaufes am dritten und vierten Tag. Die Bahnen am fünften und sechsten Tag führten durch das herausfordernde Gelände der WM-Langdistanz. Im Areal des Vorlaufes und des Finales der Sprintdistanz wurde ein weiterer offener Sprint angeboten.

Garten und Burg in Schottland
Garten und Burg in Schottland  Foto: Fred Härtelt

Rund um die Wettkämpfe nutzten viele Läufer die sich bietenden Möglichkeiten in Schottland. Die sportlich Aktiven wandernden durch die offenen Höhen der Highlands, gingen klettern oder spulten noch einige Kilometer alleine oder zusammen mit den zahlreichen britischen Fahrradgruppen ab. Die kulturell Interessierten nutzten die Zeit, um sich die zahlreichen Schlösser und Burgen anzuschauen und in vergangene Jahrhunderte einzutauchen oder beim Rahmenprogramm des Mehrtagelaufes mehr über das schottische Lebensgefühl zu erfahren. Von einer Whiskyverkostung oder der Beobachtung von Delfinen entlang der Küstenlinie konnten einige der deutschen Teilnehmer berichten.

Das Wetter bei diesem Mehrtagelauf sowie bei den Weltmeisterschaften war wohl typisch für diese Jahreszeit. Bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad wechselten die äußeren Bedingungen zwischen Regen und Sonnenschein. Der teils sehr starke Wind hielt die gefürchteten Midges zumeist auf Abstand.

Das Presseteam von orientierungslauf.de verabschiedet sich mit vielen neuen Eindrücken von der Insel. Die Berichterstattung von der WM 2015 erfolgte durch Fred und Daniel Härtelt.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 08.08.2015

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