Orientierungslauf in Deutschland


WM-Trainingslager in Schottland

Mit drei Wettkämpfen, davon zwei Weltranglistenläufen in WM-relevanten Gelände, startet der Erwachsenenkader in die unmittelbare WM-Vorbereitung. Vom 19. bis zum 28. Juni werden insgesamt 13 Aktive rund um das schottische Inverness trainieren.

Die Nationalläufer bereiten sich nach dem Weltcup auf die WM vor.
Die Nationalläufer bereiten sich nach dem Weltcup auf die WM vor.  Foto: Fred Härtelt

Im Rahmen des Schiehallion Weekends finden die letzten Sichtungsläufe für die WM Anfang August statt. Empfehlen können sich die Läufer über die Sprint-, Mittel- und Langdistanz. Der Weltranglistenlauf über die Sprintdistanz wird am 19. Juni in Stirling gelaufen. Tags darauf folgt der Weltranglistenlauf über die Mitteldistanz in Tullochroisk. Am Sonntag wird das verlängerte Wochenende mit einem Lauf über die Langdistanz in Dunalastair beendet.

Der Schwerpunkt der Maßnahme liegt aber vor allem beim Training in der Woche danach. Dabei werden sich Anne Kunzendorf (Gundelfinger TS), Susen Lösch und Arntraut Götsch (beide USV Jena), Christiane Tröße (SV TU Ilmenau), Sabine Rothaug (OSC Kassel), Bjarne Friedrichs (MTV Seesen), Bojan Blumenstein (OSC Kassel), Christoph Prunsche (TuS Lübbecke), Felix Späth (OLG Siegerland), Immanuel Berger (Gundelfinger TS), Matthias Kretzschmar und Philipp Müller (beide Post SV Dresden) und Sören Riechers (Bielefelder TG) intensiv mit den schottischen Eigenheiten auseinandersetzen.

So wird zuerst in den verschiedenen Geländetypen rings um Kincraig, westlich und östlich von Inverness trainiert, um sich mit den Besonderheiten in orientierungs- und lauftechnischer Sicht vertraut zu machen. Den Sprintern soll jeden Tag mindestens ein Sprinttraining angeboten werden, um die dringend nötigen Routinen in dieser intensiven Disziplin zu schulen.

Der zweite Teil des Trainingslagers soll dann mit hoher Intensität vor allem dem Ziel dienen, den nötigen Belastungshöhepunkt vor der WM zu setzen und an den zuletzt beim Weltcup festgestellten Defiziten zu arbeiten.

Betreut wird das Team durch Nationaltrainer Andreas Lückmann, dem WM-Physiotherapeuten Christian Speckmaier sowie Anke und Matthias Müller.


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Homepage Schiehallion Weekend

Autor: Daniel Härtelt & Andreas Lückmann
Eingestellt am 17.06.2015

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