Orientierungslauf in Deutschland


OSC Hamburg als neuer Verein im Norden gegründet

Am 1. Juni 2015 fand in Hamburg die Gründung des neuen OL-Vereins Orienteering Sport Club Hamburg (OSC) statt. 10 Orientierungsläufer aus Hamburg und Umgebung wagten diesen Schritt und hoffen nun auf weiteren Zulauf von Aktiven aus der Metropolregion an der Elbe.

OL-Posten an den Landungsbrücken
OL-Posten an den Landungsbrücken  Foto: OSC Hamburg

Die Chancen stehen nicht schlecht. In Hamburg wohnen ca. 25 OLer, die Mitglieder von Vereinen in ganz Deutschland sind. Darunter sind auch bundesweit bekannte Läufer, erfahrene Organisatoren und amtierende Deutsche Meister. Hinzu kommt noch eine Anzahl von Gelegenheits-OLern, die bei regionalen Veranstaltungen an den Start gehen.

Spätestens seit dem Deutschen Turnfest 1994 mit der Erstellung von drei OL-Karten ist die Sportart in Hamburg präsent. Nach mehreren Jahren Pause finden seit 2004 im Stadtgebiet auch wieder regelmäßig OL-Veranstaltungen statt. Überregional bekannt sind dabei der Silvester-OL und der HAMBURG SPRINT im Rahmen der Deutschen Parktour.

Gruppenfoto Gründungsversammlung OSC Hamburg
Gruppenfoto Gründungsversammlung OSC Hamburg  Foto: OSC Hamburg

Der neue Verein versteht sich zunächst als Interessensvertretung und erster Ansprechpartner für die Sportart in der Region. So wird eine aktive Einbindung in den Turnverband in Hamburg (VTF) und den Hamburger Sportbund angestrebt. Aber auch Projekte wie Schul-OL und die Beteiligung an Breitensport-Aktionen (z.B. ParkSport) sind in Planung. Bei der Entwicklung spielt die Kooperation mit den etablierten OL-Vereinen in der Umgebung wie SC Klecken, TuRa Harkheide oder TSV Malente eine große Rolle.

Das erste Projekt, gemeinsam mit den anderen Vereinen, startet am 26.-28. Juni 2015 beim Hamburg-OL 2015. Die Mitglieder des OSC Hamburg sind an diesem Wochenende für die Organisation des HAMBURG SPRINTS auf der neuen OL-Karte des „Hamburger Stadtparks“ verantwortlich.


Mehr:
Hamburg OL 2015
Ausschreibung HAMBURG SPRINT 2015
Artikel auf der Seite vom Verband für Turnen und Freizeit Hamburg

Autor: Uwe Dresel
Eingestellt am 13.06.2015

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