Orientierungslauf in Deutschland


Pre- JWOC Trainingslager im kalten Süden von Norwegen

Zur Vorbereitung auf die diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften Anfang Juli reiste eine kleine Delegation des deutschen JWOC-Teams in Eigeninitiative für ein verlängertes Wochenende nach Norwegen, um in wettkampfrelevantem Gelände zu trainieren. Hervorragende Unterstützung und Betreuung bei der Durchführung des Trainingslagers vom 28. Mai bis zum 2. Juni bekamen die vier Athleten durch C-Kadertrainer Thomas Meier.

Landschaft in Norwegen
Landschaft in Norwegen  Foto: Paula Starke

Einen Monat vor den internationalen Meisterschaften herrschte im norwegischen Rauland noch winterliches Wetter mit teils starkem Schneefall und Temperaturen um 0°C. Das Laufgebiet um Rauland liegt im Landesinneren, ca. 150km westlich von Oslo, auf 700-1000m Höhe. Flacher, offener Kiefern- und Birkenwald und nasse Sümpfe mit wenigen Details im Gelände wechseln sich ab mit komplexen Höhenformationen, Felsgebieten und Bereichen mit dichtem Bewuchs. Diese wechselnden technischen Anforderungen machen das Gebiet besonders anspruchsvoll und einzigartig.

Auswahlteam beim Training
Auswahlteam beim Training  Foto: Paula Starke

Einige Schneefelder im Wald erforderten zwar eine leichte Anpassung des Trainingsplanes von Paula Starke, Patricia Nieke (beide USV TU Dresden), Moritz Döllgast (TV Oberbexbach) und Korbinian Lehner (OLG Regensburg), hielten diese jedoch nicht davon ab, in 5 Tagen 8 effektive Trainingseinheiten zu absolvieren. Neben mehreren Mitteldistanzen auf verschiedenen Karten wurden Einheiten durchgeführt, in denen speziell das Vereinfachen, der Kompasslauf und die Feinorientierung trainiert wurden. Drei Trainingseinheiten absolvierten die Auswahlläufer gemeinsam mit der gleichzeitig vor Ort trainierenden französischen Mannschaft. Darunter war auch ein Staffeltraining, aus dem viele wichtige Erfahrungen zum Umgang mit vor allem läuferisch sehr starken Konkurrenten/innen mitgenommen werde konnten.

Die Wetteraussichten für die nächsten Wochen sind gut, also kann das Team darauf hoffen, dass die Wälder zu den Wettkämpfen schneefrei sein werden.

Das komplette deutsche Team wird eine Woche vor der Sprintentscheidung am 5. Juli anreisen und noch einige Trainingeinheiten absolvieren, sodass alle Athleten bestmöglich vorbereitet starten werden.


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Homepage JWM

Autor: Paula Starke & Daniel Härtelt
Eingestellt am 08.06.2015

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