Orientierungslauf in Deutschland


Durchwachsenes Fazit zum Euromeeting

Die beste deutsche Platzierung zum Euromeeting in Göteborg erreichte am vergangenen Wochenende Susen Lösch (USV Jena) über die Langdistanz. Die deutschen Herren konnten beim Wettkampf vor allem Erfahrung im für die WM relevanten Gelände sammeln.

Bojan Blumenstein lief nach der WM auch beim Euromeeting.
Bojan Blumenstein lief nach der WM auch beim Euromeeting.  Foto: Fred Härtelt

Der Sprint führte am Samstagvormittag durch ein wald- und wiesenreiches Wohngebiet in Göteborg. Die Läufer mussten bei diesem Wettkampf immer die richtigen Routenwahlen im Auge haben. Mit Hinblick auf die Schuhwahl war es für einige Teilnehmer zudem ein sehr rutschiges Unterfangen. Die deutschen Auswahlläufer kamen mit den Bedingungen weniger gut zurecht. Einzig Paul Lützkendorf (OLV Weimar) zeigte sich mit seinem 32. Rang zufrieden. Susen Lösch (USV Jena) erreichte als beste deutsche Teilnehmerin an diesem Tag Platz 27. Bojan Blumenstein (OSC Kassel) und Sören Riechers (Bielefelder TG) liefen auf die Plätze 36 und 42. Tagessieger wurden die Schweden Sara Hagström und Jerker Lysell.

Die Langdistanz fand am Sonntag in Grönabur statt. Der Wettkampfwald war geprägt durch zahlreiche Sümpfe, die kräftezehrend durchquert werden mussten. Charakteristisch für das Gelände waren zusätzlich die typischen Gebiete mit Felsplatten und das feingliedrige Höhenbild. Die Vegetation wechselte zwischen dicht und offen.

Susen Lösch startete gut in ihr Rennen. Nach der Hälfte ihrer Bahn lief sie auf die Schwedin Lisa Risby auf, mit der sie das Rennen gemeinsam beendete. Im Gesamtklassement beendete die Berliner Studentin das Euromeeting auf einem starken 15. Rang. Die Damenkonkurrenz gewann die schwedische Top-Läuferin Tove Alexandersson, welche an diesem Tag allerdings gerade einmal 10min schneller als Susen Lösch war.

Den Herren gelang es erneut nicht unter die Top20 laufen. Bojan Blumenstein erreichte mit dem 30. Rang die beste deutsche Platzierung. Nach einem durchwachsenen Sprint war es für den Wahlnorweger ein zumindest halbwegs versöhnlicher Abschluss. Paul Lützkendorf beendete das Rennen auf Rang 34, Sören Riechers auf Rang 41. Von der Zeit des Tagessiegers Martin Hubmann (Schweiz) waren alle deutschen Läufer mehr als 13 Minuten entfernt.

In der Zusammenfassung konnten alle deutschen Läufer viele Erkenntnisse für die WM 2016 im schwedischen Strömstad gewinnen. Felix Späth (OLG Siegerland) konnte nach seiner Verletzung am ersten Tag am Sonntag zumindest schon wieder normal auftreten.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 25.08.2014

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