Orientierungslauf in Deutschland


Neuer Co-Trainer für den C-Kader gefunden

Im Februar hatte der Trainerrat auf der deutschen OL-Seite bekannt gegeben, dass ein/e Co-Trainer/in für den C-Kader gesucht wird. Es zeigten sich einige interessiert, wobei in persönlichen Gesprächen dann aber leider bei dem einen oder anderen klar wurde, dass die beruflichen Anforderungen nicht genug Zeit lassen, die Aufgabe wahrzunehmen.

Thomas Meier (rechts) bei der Jugend-EM 2012
Thomas Meier (rechts) bei der Jugend-EM 2012  Foto: Privat

Aber zum Glück trifft das nicht für Thomas Meier aus der Schweiz zu. Der anerkannte Berufstrainer und Mitverfasser des ersten Nachwuchskonzeptes von Swiss Orienteering 2000 kann und will die Zeit aufbringen, sich der Arbeit mit dem deutschen C-Kader zu widmen. Dies kann getrost als Glücksfall bezeichnet werden, bringt Thomas doch ideale Voraussetzungen mit:

Der 46-jährige Schweizer ist seit 30 Jahren als Jugend+Sport-Leiter in der OL-Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und seit über 20 Jahren auch in der Ausbildung von Jugend+Sport-Leitern tätig. Ende der 90er-Jahre war er als Trainer im Regionalkader Bern-Solothurn und im Schweizer EYOC-Team tätig. Von 2009 bis 2014 war Thomas in Teilzeitbeschäftigung Trainer des Regionalkaders Nordwestschweiz. Ferner kann er viel Erfahrung im Coaching von Nachwuchsathleten vorweisen, da er immer wieder Kaderläufer als persönlicher Trainer betreut.

Kontakt zum deutschen Team gibt es seit 2012. Damals lief die in der Schweiz lebende Hanna Müller noch für Deutschland und so hat Thomas auch das deutsche Team mit betreut. Alle haben auch noch seinen Einsatz bei der Trainerfortbildung im Herbst 2013 positiv in Erinnerung.

Was motiviert nun Thomas für das neue Amt? Lassen wir Thomas selbst zu Wort kommen: „Es reizt die Aufgabe, vorhandenes Know-how aus der Schweiz auf die deutschen Verhältnisse zu adaptieren im Wissen, dass es nicht eins zu eins übertragbar sein wird. Der deutsche OL-Nachwuchs hat sein Potenzial in der jüngsten Vergangenheit mehrfach aufgezeigt. Es lohnt sich für diese Jugendlichen Zeit und Energie aufzuwenden und sie in ihren Bemühungen zu unterstützen. Speziell im Hinblick auf die JWOC 2016 in der Schweiz möchte ich den deutschen Athleten zu einem zusätzlichen Plus und einem kleinen „Heimvorteil“ verhelfen.“

Der Trainerrat freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und viele neue Impulse!


Autor: Heidrun Finke
Eingestellt am 19.08.2014

© 2001-2017 TK OLImpressum