Orientierungslauf in Deutschland


Enttäuschung im Mitteldistanz-Finale

So gut es auf der Langstrecke lief, so enttäuscht waren die Deutschen bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Bulgarien über die Mittelstrecke. Die beiden einzigen Starter Mark Otto und Moritz Döllgast liefen auf den Plätzen 56 und 59 dem Feld hinterher.

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Es waren eigentlich fast die beiden einfachsten Postenübergänge, und in der taktischen Vorbereitung war sogar darüber gesprochen worden, was man tun sollte, wenn gerade diese im Wettkampf gelaufen werden müssen. Und doch scheiterten sowohl Mark als auch Moritz an ihnen.

Im Wettkampfstress einer JWOC und wenn man dann auch noch auf den Mannschaftskameraden und andere Konkurrenten trifft, ist es aber manchmal nicht so einfach, die notwendige Ruhe aufzubringen und das umzusetzen, was man doch eigentlich kann.

Rein sachlich ist es für die Trainer fast aller Nationen die wichtigste Funktion einer JWOC, Junioren die besonderen Erfahrungen, die bei einer internationalen Konkurrenz entstehen, zu ermöglichen. Sie sollen aus ihnen lernen und jene Sicherheit erlangen, die im Erwachsenenbereich notwendig ist. Es gibt aber auch Trainersicht Momente, wo es "des Guten" ein bisschen viel wird. Der heutige Tag gehört dazu und lässt sich am ehesten wohl mit jenen deutschen Wort beschreiben, dass den gleichen Anlaut wie schön hat.

Morgen steht das große Finale der JWOC mit der Staffel an und sowohl die Juniorinnen- wie auch die Juniorenstaffel brennen darauf, ein paar weitere positive Wettkampferfahrungen aus Borovets mit nach Hause zu nehmen.


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Homepage der JWOC

Autor: Thilo Bruns
Eingestellt am 26.07.2014

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