Orientierungslauf in Deutschland


Jena und Berlin Mannschaftssieger

Die Deutschen Bestenkämpfe im Mannschafts-OL erfreuen sich immer großer Beliebtheit unter den OLern. In diesem Jahr fand sich wieder ein Veranstalter für diese spezielle Art des Orientierungslaufes. Zusätzlich wurde am vergangenen Wochenende ebenfalls ein Sprint und ein Bundes- und Weltranglistenlauf ausgetragen. Knapp 550 Teilnehmer reisten nach Augustusburg in die Nähe von Chemnitz.

Der USV TU Dresden beim Aufteilen der Posten.
Der USV TU Dresden beim Aufteilen der Posten.  Foto: Fred Härtelt

Am Freitag starteten zunächst knapp 200 Läufer beim Sprint rund um die Augustusburg. Die schnellsten Läufer bei dieser ersten Einheit im Erzgebirge waren in den Eliteklassen Susen Lösch (USV Jena) und Matthias Kretzschmar (Post SV Dresden).

Zum Mannschafts-OL begaben sich die Orientierungsläufer am Samstag dann in den typischen Mittelgebirgswald mit dichten Wegenetz und dem klassischen Reliefunterschieden. Das kontinuierlich fallende und steigende Gelände forderte eine gute Physis. Die beste Posteneinteilung im Wechsel zwischen Pflicht- und Wahlposten erreichte bei den Damen der USV Jena in der Besetzung Lisa Müller, Friederike Graumann und Susen Lösch. Mit relativ dichtem Abstand folgten dahinter die Mannschaften vom SV Robotron Dresden und USV TU Dresden.

Siegerehrung der Herren zur Mannschaft
Siegerehrung der Herren zur Mannschaft  Foto: Fred Härtelt

Im Herrenrennen konnte der SV IHW Alex mit Ed Nash, Marvin Goericke und Martin Ahlburg überzeugen. Die Orientierungsläufer aus der Hauptstadt gewannen vor dem USV TU Dresden und dem USV Jena. Die ersten beiden Teams hatten dabei einen deutlichen Vorsprung auf die weiteren Platzierten herausgelaufen.

Zum Abschluss des Wochenendes stand am Sonntag ein Bundes- und Weltranglistenlauf auf dem Programm. Auch hier mussten die Teilnehmer durch den typischen Erzgebirgswald laufen, wobei mehrere Felsgebiete für einen zusätzlichen technischen Anspruch sorgten. Im Damenrennen war Hanka Straube (SV Lengefeld) an diesem Tag nicht zu schlagen. Bei den Herren zeigte Sören Lösch (USV Jena) deutlich seine starke Form im Vorfeld der Weltmeisterschaften in Italien.

Den Orientierungsläufern vom Post SV und der USG Chemnitz wurde für das OL-Wochenende viel Lob ausgesprochen. Lediglich bei der Bahnlänge der Mitteldistanz hatte sich der Ausrichter mal wieder deutlich verschätzt. Das ist in Deutschland aber leider öfters der Fall.


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 30.06.2014

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