Orientierungslauf in Deutschland


Der Junioren-Europa-Cup ruft und viele, viele werden kommen

Das traditionsreiche „6-Nationen“-Nachwuchs-Event ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen. Dieses Jahr rechnen die Organisatoren aus dem französischen St. Etienne mit 185 Läufern aus 14 Ländern wenn vom 4. bis 6. Oktober die Wettkämpfe im Pilat Regional Park steigen. Die größten Teams stellen Dänemark, Frankreich, Norwegen, Russland, Schweden und die Schweiz.

Moritz Döllgast startet in Frankreich für Deutschland.
Moritz Döllgast startet in Frankreich für Deutschland.  Foto: Fred Härtelt

Eine deutsche Mannschaft war ursprünglich aufgrund der Überschneidung mit der Deutschen Meisterschaft gar nicht vorgesehen. Aber nachdem zahlreiche Läufer ihr Interesse bekundet hatten, entschied der Trainerrat doch ein Team zu entsenden.

Für die deutschen Farben werden an den Start gehen: Hanna Müller (TV Kippenheim), Susen Lösch (USV Jena), Paula Starke, Theresa Flechsig (beide USV TU Dresden), Resi Rathmann (SV Schmalkalden), Sabine Rothaug (OSC Kassel), Mark Otto (Kaulsdorfer OLV), Bojan Blumenstein (OSC Kassel) und Moritz Döllgast (TV Oberbexbach). Das heißt mit Ausnahme von Dorothea Müller wird das komplette JWM-Team, verstärkt um drei weitere Mädchen, nach Frankreich fahren.

Leicht wird es für unsere Jugend- und Juniorenläufer sicher nicht, in dem hochklassigen Feld ganz vorn reinzulaufen, da jede Nation bis zu 12 Jungen und 12 Mädchen nominieren darf. Und dieses Kontingent wird von einigen A-Nationen auch ausgeschöpft. Aber in den vergangenen Jahren haben wir gerade beim JEC immer wieder positive Überraschungen erlebt und darauf hoffen wir auch dieses Jahr wieder.

In den drei Tagen gibt es einen Sprint am Freitagnachmittag, eine Langdistanz mit vielen Höhenmetern am Samstag und die abschließende Staffel am Sonntag. In den beiden Einzelentscheidungen werden die Altersklassen 18 und 20 getrennt gewertet, in den Staffeln dagegen gibt es nur je eine Kategorie. Deutschland wird mit einer Jungen- und zwei Mädchenstaffeln an den Start gehen. Die Läufer erwartet ein extrem steiles Gelände in einer Höhe von 1200 bis 1400 Metern.


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Autor: Jan Birnstock
Eingestellt am 03.10.2013

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